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BASF etabliert Forschungsallianz in Kalifornien

03.04.2014 - (idw) BASF SE

BASF forscht an der Universität Berkeley gemeinsam mit weltweit führenden Hochschulen auf den Gebieten Biowissenschaften und neue anorganische Materialien für Energie, Elektronik und erneuerbare Ressourcen. In Zusammenarbeit mit bedeutenden Universitäten an der amerikanischen Westküste hat BASF ein multidisziplinäres Forschungsinstitut gegründet, das Schwerpunkte auf neue anorganische Materialien und deren Anwendungen, sowie Biowissenschaften und verwandte Technologien setzt. Diese California Research Alliance by BASF (CARA) bringt Experten der BASF zusammen mit Forschern aus unterschiedlichen Wissenschafts- und Ingenieur-Disziplinen an der University of California in Berkeley (UC Berkeley), der Stanford University und der University of California in Los Angeles (UCLA). Es werden zehn Stellen für Postdoktoranden geschaffen und bereits bestehende Kooperationen mit diesen wichtigen Forschungsinstituten ausgebaut.

Die amerikanische Westküste ist eine Innovationslandschaft von hoher Relevanz, betont Dr. Andreas Kreimeyer, Mitglied des Vorstands und Sprecher der Forschung. Indem wir den kreativen Geist dieser Umgebung nutzen und ihn mit der breiten Expertise von BASF, UC Berkeley, Stanford und UCLA auf den Gebieten Biowissenschaften und anorganische Materialien zusammen-bringen, wollen wir Lösungen entwickeln, die über die Grenzen von Chemie und Biologie hinausreichen.

Professor Nicholas Dirks, Kanzler der UC Berkeley, ergänzt: Die globalen Herausforderungen, vor denen wir in Bezug auf Energie, Gesundheit, Umwelt und Nachhaltigkeit stehen, sind real und haben ernste Auswirkungen auf unseren Planeten und unsere Lebensqualität. Wir brauchen Grundlagenforschung und angewandte Forschung in diesen Gebieten, um diese Herausforderungen zu verstehen und um langfristige Lösungen zu entwickeln. Die konstruktive Zusammenarbeit von Hochschulen und Industrie ist notwendig, wenn wir aus den Forschungsergebnissen Innovationen für die Welt machen wollen.

Als Mittelpunkt der Forschungsallianz wird das College of Chemistry der UC Berkeley fungieren, von wo aus die Projekte und Aktivitäten geleitet und koordiniert werden. Einzelne Forschungsprojekte werden an der Universität Stanford, der UCLA und anderen UC Campus durchgeführt. Geleitet wird CARA von den Professoren Peidong Yang und Omar Yaghi vom Fachbereich Chemie der UC Berkeley und Dr. Kerstin Schierle-Arndt von der BASF. Bei Themen aus den Biowissenschaften werden die drei Direktoren von Professor Matt Francis, UC Berkeley und Professor Klaus-Jürgen Schleifer, BASF, unterstützt.

Bereits identifizierte Forschungsthemen stammen aus den Gebieten anorganische Materialien und Biowissenschaften. Die Projekte in chemischer Systembiologie beleuchten molekulare Pfade, die zu gewünschten oder auch toxikologischen Effekten von biologisch aktiven Chemikalien auf Organismen führen. Dies soll helfen, sichere Produkte zu entwickeln und dazu beitragen, relevante toxikologische Effekte beim Menschen besser einzuschätzen. Weitere Forschungsprojekte werden Aufbau und Strukturierung von Proteinen umfassen, zum Beispiel um aktive Moleküle zu liefern oder Enzyme zu stabilisieren.

Die Entwicklung von anorganischen Materialien ist besonders für die Elektronikindustrie interessant. Eine der Herausforderungen, vor der die Forscher dabei stehen, ist die Verkleinerung von Bauteilen in elektronischen Geräten. Neue Materialien und Herstellungs-techniken müssen gefunden werden. Die Materialforscher möchten außerdem die Kristallstruktur die kleinste Baueinheit anorganischer Materialien präzise steuern. Auf diesem Wege designen sie besondere Funktionsmaterialien für die Elektronik oder erneuerbare Energien: Das Verhalten dieser Strukturen kann nicht allein mit klassischer Physik erklärt werden, denn neue Effekte, so genannte Quanteneffekte, treten auf. Materialien mit diesen Eigenschaften untersuchen und entwickeln die Forscher der Allianz.

Über BASF
BASF ist das weltweit führende Chemieunternehmen: The Chemical Company. Das Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzen­schutzmitteln bis hin zu Öl und Gas. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mit Forschung und Innovation unterstützen wir unsere Kunden in nahezu allen Branchen, heute und in Zukunft die Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Unsere Produkte und Lösungen tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, Ernährung zu sichern und die Lebensqualität zu verbessern. Den Beitrag der BASF haben wir in unserem Unternehmenszweck zusammengefasst: We create chemistry for a sustainable future. BASF erzielte 2013 einen Umsatz von rund 74 Milliarden und beschäftigte am Jahresende mehr als 112.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (AN). Weitere Informationen zur BASF im Internet unter [www.basf.com] . Weitere Informationen:http://www.basf.com/group/pressemitteilungen/P-14-187 - zur Pressemitteilung

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