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Entwicklungsdynamik und innovatives Potential

04.04.2014 - (idw) Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena

EAH Jena im Rahmen des Thüringer Zentrums für Maschinenbau auf Hannover Messe Die Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena stellt gemeinsam mit den vier weiteren Partnern des Thüringer Zentrums für Maschinenbau (ThZM) auf dem Thüringer Gemeinschaftsstand "Industrial Supply" (organisiert durch LEG/TMWAT) auf der Hannover Messe in Halle 4 am Stand F34 aus. Die Partner werden dabei Exponate zu den ThZM-Kompetenzfeldern maschinenbaurelevante Prozesstechnologien, Präzisionstechnologien, Werkstoff- und Beschichtungstechnik, Powertools und -moulds, sowie Qualitätssicherung in der Produktion vorstellen.

Jenas Fachhochschule präsentiert in diesem Rahmen Exponate zu aktuellen Forschungsthemen: Beim Exponat Leitfähig laseraktivierbare Polymerverbunde mit Kohlenstoffnanoröhren stehen die Ergebnisse der Entwicklung von Ver- und Bearbeitungstechnologien zur Leitfähigkeitsaktivierung von Kunststoffformteilen aus CNT-haltigen Polymerblends im Fokus. Bei dieser Molded Interconnect Devices (MID)-Technologie werden im Spritzguss hergestellte, nicht elektrisch leitfähige Kunststoffträger mit Leiterbahnen versehen und fungieren sowohl als Gehäuseteil, wie auch als Schaltungsträger. Anwendungen dieser Technik liegen im Bereich Medizintechnik, Automotive, Hausgeräteindustrie sowie Kommunikations- und Informationstechnik, z. B. für Touchfeld-Schalter, LEDLeuchten oder Kraftsensoren.

Ein sogenannter Ripple-Filter, welcher seinen Einsatz in der Tumortherapie findet, kann bei der Exponatpräsentation zu Additiven Fertigungstechnologien der EAJ Jena besichtigt werden. Die additiven Fertigungstechnologien sind durch eine hohe Entwicklungsdynamik und ein großes innovatives Potential gekennzeichnet. Ihr wesentlicher Vorteil liegt in ihrer außerordentlichen Flexibilität. An der EAH Jena wird bereits seit mehreren Jahren aktiv in diesem Themenfeld geforscht. Beispiele für jüngere Arbeiten ist die Nutzung der Multijettechnologie zur Erzeugung von Eigenschaftsgradienten im Bauteil. Der ausgestellte Ripple-Filter wird durch Stereolithografie, das derzeit präziseste additive Fertigungsverfahren, hergestellt. Die besondere Herausforderung in diesem Bereich liegt nicht nur in der Verbindung großer Bauteilabmessungen mit Mikrostrukturen im Aspektverhältnis von 1:100, sondern auch in der gleichzeitig für die Mikrostrukturen geforderte Präzision der Bauteile sowie deren Reproduzierbarkeit über die gesamte Baufläche.

Zudem werden von der EAH Jena im Rahmen der ThZM-Präsentation auf der weltgrößten Industriemesse in Hannover Exponate zum Lasermikroschweißen metallischer Werkstoffe und zum Laserauftragsschweißen ausgestellt. Ansprechpartner für die beschriebenen Exponate ist Prof. Dr. Jens Bliedtner.

ks /sn Weitere Informationen:http://www.fh-jena.de
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