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Erfolg in Serie Staffel II: Amerikanische TV-Serien als Gesellschaftsdramen

09.04.2014 - (idw) Universität des Saarlandes

Ringvorlesung im Filmhaus in Saarbrücken

Pressekonferenz am Mittwoch, 16. April, um 11 Uhr im Filmhaus

Im Sommersemester wird die erfolgreiche Ringvorlesung aus dem letzten Jahr zu amerikanischen TV-Serien fortgesetzt. Ab dem 23. April widmen sich an acht Terminen jeweils mittwochs ab 19.30 Uhr Referentinnen und Referenten im Saarbrücker Filmhaus wieder dem Thema Erfolg in Serie. Dabei werden sie ausgewählte amerikanische TV-Serien vorstellen und für Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen. Im Anschluss wird eine Episode der besprochenen Serie gezeigt. Veranstalter der Reihe sind die Professorin für Nordamerikanische Literaturen und Kulturen an der Saar-Universität Astrid M. Fellner, das Deutsch-Amerikanische Institut Saarland, die VHS Saarbrücken, die Filmfreunde Saar und das Filmhaus.

US-amerikanische TV-Serien erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und sind mittlerweile fester Bestandteil universitärer Forschung. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern amerikanische Serien Entwicklungen in der amerikanischen Gesellschaft repräsentieren und mit beeinflussen. Die Vorträge sind in drei Clustern angeordnet, die jeweils Serien aus den Genres Politics, Crime und Fantasy beleuchten.

Den Auftakt machen zwei Vorträge zu Politikserien, einem Genre, das in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erfahren hat. In der ersten Veranstaltung am 23. April versucht Johanna Seibert (Johannes Gutenberg Universität Mainz), die eine Absolventin der Saar-Uni ist, anhand der beiden Serien Homeland und House of Cards diesen gegenwärtigen Boom zu erklären. Beide Serien geben einen Einblick in den politischen Betrieb und die Mechanismen der Macht, widmen sich darüber hinaus aber auch eher allgemeingültigen Fragen wie zum Beispiel Was ist Macht? oder Was ist Moral?. Besonders spannend sind die verschwimmenden Linien zwischen Gut und Böse und die Darstellung der amerikanischen Gesellschaft, insbesondere in Bezug auf die Auswirkungen der Terroranschläge vom 11. September 2001.

Im Vortrag am 30. April wird Dr. Simone Puff (Karl-Franzens Universität Graz / Universität des Saarlandes) Scandal in den Mittelpunkt stellen. Neben der Darstellung des Politikbetriebs in der Hauptstadt Washington, die Protagonistin der Serie, eine PR-Beraterin, vertuscht Skandale und löst Image-Probleme ihrer Klienten , lässt sich an dieser Serie auch die Diskussion von Kategorien wie Rasse, Geschlecht oder Klasse aufzeigen.

In den weiteren Vorträgen widmen sich die Referentinnen und Referenten folgenden Serien: Dr. Frieda Pattenden (Ludwig-Maximilians-Universität München) eröffnet am 7. Mai mit ihrem Vortrag zu Sopranos das Cluster Crime-Serien, das am 14. Mai von Dr. Daniela Schlütz (Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover) mit einem Vortrag zu Dexter fortgesetzt wird. Am 21. Mai schließt Christine Lang (Hochschule für Film- und Fernsehen Konrad Wolf Potsdam) gemeinsam mit Marc Herold (Filmfreunde Saar) dieses Cluster mit einem Beitrag zu Breaking Bad ab. Die letzten drei Vorträge widmen sich dem Genre Fantasy. Lea Gerhards, die an der Saar-Uni promoviert, referiert am 28. Mai zur Vampirserie True Blood, während sich Dr. Michael Staiger (PH Freiburg) am 4. Juni der Serie Game of Thrones widmet. Der abschließende Vortrag findet am 11. Juni statt: Dr. Florian Krautkrämer (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig) erläutert die Faszination von Zombie-Serien am Beispiel von The Walking Dead.


Alle Vorträge finden im Filmhaus Saarbrücken, Mainzer Straße 8, statt und beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Der Eintritt für Einzeltermine beträgt 5 Euro, ein Gesamtticket für alle Termine kostet 30 Euro.

Kontakt:
Prof. Dr. Astrid M. Fellner
Tel: 0681 302-2770
E-Mail: amerikanistik@mx.uni-saarland.de
http://www.amerikanistik.uni-saarland.de/ Weitere Informationen:http://www.amerikanistik.uni-saarland.de/
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