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Juristenausbildung: Mehr Praxis für Europarechtler

14.01.2004 - (idw) Universität Bremen

Beiratsgründung: Hanse Law School vernetzt sich mit Unternehmen und Kanzleien

Qualität ist anziehend - beispielsweise in der Juristenausbildung der internationalen Hanse Law School. Die gemeinsame Ausbildung der Universitäten Bremen, Groningen und Oldenburg hat einen so hervorragenden Ruf, dass sich jetzt auch europäisch denkende und agierende Unternehmen und Rechtsanwaltskanzleien daran beteiligen. Am 15. Januar 2004 findet in Bremen die feierliche Gründung des Praxisbeirats der Hanse Law School statt. Verbindet die Hanse Law School mit ihrem europarechtlichen Studienprogramm bisher die Universität Bremen, die Rijksuniversiteit Groningen und die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, werden in Zukunft deutsche und niederländische Unternehmen, Banken und Rechtsanwaltskanzleien die Kooperation verstärken. In dieser grenzüberschreitenden Zusammenarbeit engagieren sich unter anderem: die swb AG, die Bremer Landesbank, die Oldenburgische Landesbank sowie die Frieslandbank (NL), die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer sowie die Rechtsanwälte Prof. Dr. Carl Otto Lenz, European Law Centre Baker & McKenzie, Brüssel, und von 1984 - 1997 Generalanwalt am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften in Luxemburg, Rechtsanwalt und Honorarprofessor Peter Feitsch, Rechtsanwaltskanzlei Feitsch, Korte, Dierkes (OL) sowie Rechtsanwalt J.P. van Stempvoort, Rechtsanwaltskanzlei Plas & Bossinade (NL) und Vorsitzender der Rechtsanwaltskammer Groningen.

Ziel der Vernetzung ist es, das neuartige juristische Bachelor-Masterprogramm der Hanse Law School um die Perspektive grenzüberschreitend und europäisch denkender Unternehmen und Rechtsanwaltskanzleien zu bereichern. Neben die Wissenschaftlichkeit der universitären Ausbildung sollen Anforderungen und Erfahrungen aus Wirtschaft und Gesellschaft gestellt werden. Gleichzeitig wird den Unternehmen und Kanzleien die Perspektive eröffnet, über die Hanse Law School miteinander und mit Professoren aller drei Universitäten über deutsch-niederländische und europarechtliche Fragen in Kontakt zu treten. Und schließlich soll den Studierenden der Hanse Law School der Einstieg in ihre zukünftigen Berufsfelder durch direkten Kontakt mit den Mitgliedern des Praxisbeirats als Vertreter ihrer Unternehmen und Kanzleien erleichtert werden. Die Hanse Law School will mit der Gründung des Praxisbeirats aufzeigen, wie sich - auch aktuell - innovative, internationale Studien- und Ausbildungskonzepte in Zusammenarbeit von Universitäten und Praxis weiterentwickeln lassen.


Achtung Redaktionen und Journalisten: Vor Beginn der offiziellen Beiratsgründung besteht die Möglichkeit, Vertreter der Unternehmen, Anwaltskanzleien und der Hanse Law School zu interviewen. Aus organisatorischen Gründen wird um telefonische Anmeldung gebeten bei der Projektkoordinatorin Bettina Scharrelmann, Tel. 0421 - 218 2783 oder 0160 - 7874627.


Alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien und Bildredaktionen sind zudem herzlich eingeladen, an der Gründung des Praxisbeirats teilzunehmen. Die Veranstaltung findet statt:

Donnerstag, den 15. Januar 2004
15:00 - 16:30 Uhr (mit anschließendem Aperitif)
im Restaurant "à point" im Club zu Bremen,
Am Markt 13, 28195 Bremen
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