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26. Deutscher Krebskongress: 27. Februar - 1.März in Berlin

14.01.2004 - (idw) Deutsche Krebsgesellschaft e. V.

Vom 27. Februar bis 1. März 2004 findet in der Messe Berlin und im ICC Berlin der 26. Deutsche Krebskongress statt.

Mit rund 7000 Teilnehmern aus Medizin, Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit ist der Deutsche Krebskongress das größte onkologische Forum im deutschsprachigen Raum. An vier Tagen werden über 600 renommierte Referenten aus dem In- und Ausland mit anderen Wissenschaftlern den neuesten Kenntnisstand in der Onkologie vorstellen und aktuelle Trends sowie Perspektiven in der Krebsbekämpfung diskutieren.

Mit dem Motto "Verantwortung übernehmen" will die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. als Veranstalter deutliche Signale von Berlin aus senden. "Es gilt, den besorgniserregenden Trends in Sachen Krebs in Deutschland endlich entgegenzuwirken. Es ist an der Zeit zu handeln", erklärt Prof. Klaus Höffken, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.

Jedes Jahr erkranken etwa 350.000 Menschen neu an Krebs, 240.000 Menschen sterben daran. "Wenn wir unsere Anstrengungen nicht verstärken, wird, in weniger als 10 Jahren und bei gleichbleibenden Trends, Krebs nach unseren heutigen Erkenntnissen die Herz- und Kreislauferkrankungen als Todesursache Nr. 1 in Deutschland ablösen. Wir stehen alle in der Verantwortung: Gesunde, Kranke, Ärzte, Politik und nicht zuletzt die Kostenträger", so Prof. Michael Bamberg, Kongresspräsident des 26. Deutschen Krebskongresses.

Verantwortung übernehmen - dies kann bereits jeder Einzelne im Alltag. Jeder kann durch gesundheitsbewusste Lebensweise das Risiko, an Krebs zu erkranken, deutlich senken. Etwa dreißig Prozent aller Neuerkrankungen könnten mit Hilfe von Primärprävention vermieden werden. Durch Sekundärprävention, das heißt Früherkennung, kann die Krebsmortalität um weitere zehn Prozent gesenkt werden. Bislang nehmen aber noch zu wenige Frauen und vor allem Männer die angebotenen Vorsorgemöglichkeiten in Anspruch.

Die Verantwortung der Ärzte und Pflegeteams besteht in der Verbesserung der Therapie, der fächerübergreifenden Zusammenarbeit, dem Aufbau eines umfassenden Qualitätssicherungssystem und der Angleichung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisstandards. Darüber hinaus hat kontinuierliche Weiterbildung auf hohem wissenschaftlichen Niveau, wie sie auf dem Deutschen Krebskongress seit Jahren ermöglicht wird, höchste Priorität. Allein durch Verbesserung der Therapie und Sicherung der Qualität in der Behandlung könnten nochmalige fünf Prozent der krebsbedingten Todesfälle verhindert werden.

Die Gesundheitspolitik steht ebenfalls in der Verantwortung. Mit der Gesundheitsreform werden Schritte zur Stärkung der Prävention unternommen. Dennoch, Ziel muss es sein, wichtige Anreize zu schaffen, um Menschen zu mehr Verantwortung zu bewegen und die Versorgungsstrukturen im Gesundheitsbereich zu modernisieren. Der Krebskongress soll helfen, klare Forderungen an die Politik zu formulieren, um eine optimale Krebsversorgung in Deutschland auf lange Sicht zu garantieren.

Die Sicherstellung der optimalen Versorgung von Krebspatienten ist die Verantwortung der Kostenträger. Die Krankenkassen und andere Kostenträger sind darüber hinaus aufgefordert, weitere sinnvolle Früherkennungsmaßnahmen in ihren Leistungskatalog mit aufzunehmen.

Um die Botschaften des 26. Deutschen Krebskongresses den Menschen nahe zu bringen, lädt die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. am Sonntag, den 29. Februar 2004, zu einem großen Tag der offenen Tür ein. In Vorträgen, Podiumsdiskussionen und an Informationsständen können sich Gesunde wie Kranke, Politiker und im Gesundheitswesen Tätige sowie alle Interessierten über den neuesten Stand in Sachen Krebs und die aktuellen Möglichkeiten zur Bekämpfung der Krankheit informieren.

Wir möchten Sie um Ihre Unterstützung bitten, von nun an kontinuierlich über die Vorbereitung, Durchführung und die Themen des 26. Deutschen Krebskongresses zu informieren.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Berichterstattung. Gern hilft Ihnen unsere Pressestelle schon jetzt bei der Recherche, der Vermittlung von Interviews oder der Beschaffung von Drehgenehmigungen.

Prof. Michael Bamberg
Kongresspräsident

Prof. Klaus Höffken
Präsident der Deutschen
Krebsgesellschaft e.V.

Pressekontakt:
c/o Aviso Verlagsgesellschaft
medienarbeit
Tel. 03643/82 82 84
E-Mail: pressestelle@krebskongress2004.de
Internet: krebskongress2004.de
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