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Landwirtschaftsminister Aeikens begeistert von Fraunhofer-Forschung

11.04.2014 - (idw) Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF

Magdeburg. Bei seinem heutigen Besuch am Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und automatisierung IFF fühlte sich Dr. Hermann Onko Aeikens, Sachsen-Anhalts Minister für Landwirtschaft und Umwelt an seine eigene Zeit als Wissenschaftler zurück erinnert: Ich weiß die intensive Forschungsarbeit zu schätzen, vor allem bei der Vielfältigkeit der Themen, die ich hier heute entdecken konnte, berichtet der Minister. Was als informelles Gespräch geplant war, deutet nun auf eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut. Die Forscher präsentierten ihre Auftragsforschung für die Land- und Forstwirtschaft. Besonders beeindruckend finde ich, dass die Fraunhofer-Forscher ihren Produktionsbegriff auf die Landwirtschaft erweitert haben von der Pflanzenforschung bis hin zur Reststoffverwertung. Das ist sehr nachhaltig gedacht, resümiert Dr. Aeikens.
Die Forscher stellten ihre Konzepte für effiziente Logistik in der Waldbewirtschaftung vor und erklärten, wie sich land- und forstwirtschaftliche Reststoffe, wie beispielsweise Spreu- und Gärreste energetisch nutzen lassen. Weiterhin präsentierten die Wissenschaftler ihre Arbeiten mit spezieller Messtechnik, die es ermöglicht, den Nährstoffgehalt von Weizen genau zu bestimmen: Eine Hyperspektral-Kamera zeichnet Aufnahmen von dem Getreide auf allerdings keine gewöhnlichen Fotos. Sie »schaut« vielmehr direkt in die Pflanze hinein und liefert den Forschern Informationen über deren Inhaltsstoffe. Das ermöglicht Landwirten zukünftig, ihre Erträge zu steigern. So geben bestimmte Metaboliten darunter versteht man Stoffwechselprodukte Aufschluss darüber, wie gut eine Pflanze ernährt ist. Der Pflanzenzüchter kann sich auf diejenigen konzentrieren, die unter den regionalen klimatischen Bedingungen besonders gut gedeihen. Er muss seine Felder dadurch beispielsweise weniger bewässern. Auch Krankheiten wie etwa Pilzinfektionen lassen sich mit der Hyperspektraltechnologie schneller erkennen. Weitere Informationen:http://www.iff.fraunhofer.de - Homepage des Instituts
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