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Skybar am Juri-Gagarin-Ring

14.04.2014 - (idw) Fachhochschule Erfurt

Studentische Projektarbeiten befassen sich mit Skybar auf Hochhausdächern in Erfurt. Die Zeiten, da Kinder automatisch Häuser mit Satteldächern zeichnen, nähern sich dem Ende. Knapp 100 Jahre hat es gedauert, bis das Bauhaus auch in der breiten Masse angekommen ist. Bebauungspläne im so genannten Bauhausstil sind an der Tagesordnung, es ist schick, unter dem Flachdach zu wohnen. Das flache Dach indes hört oben einfach auf. Kein roter Ziegel, keine Krone markiert den oberen Abschluss. Die DDR hatte auch keinerlei Probleme mit dem praktischen Dach ohne Schrägen, was sich in den Plattenbauten Land auf Land ab dokumentiert. An der Erfurter Kosmonautenstraße, dem Juri-Gagarin-Ring, stehen mitten in der Stadt einige markante Beispiele in Form der Punkthochhäuser.

Mit dem oberen Abschluss der Hochhäuser befassten sich 120 Architektur-studierende des zweiten Semesters der Fachhochschule Erfurt in einer Projektwoche. Sie sollten auf dem Hochhaus eine Skybar planen. Natürlich stand hier der grandiose Ausblick auf die Altstadt, aber auch über die Dächer der anderen Stadtteile im Vordergrund. Gleichzeitig war allerdings auch ein markantes Zeichen als Krone des Hauses zu definieren.
Höchst unterschiedlich waren die Ergebnisse dieser Projektwoche. Eines ist sicher: dem Gagarin-Ring würde eine Reihe verschiedener Hochhauskronen sicher gut tun und eine neue Identität verleihen.
Prof. Joachim Deckert
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