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Aktuelle Forschungsergebnisse zu den Prozessen der Zellteilung

16.04.2014 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Aktuelle Forschungserkenntnisse zu den im Zellkern und bei der Zellteilung ablaufenden Prozessen in mehrzelligen Lebewesen stehen im Mittelpunkt eines Kongresses, der am 24. und 25. April 2014 in Heidelberg stattfindet. Zu diesem DKFZ-ZMBH-Allianz-Forum laden das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und das Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) ein. Mehr als 20 international führende Experten aus den Lebenswissenschaften werden die Ergebnisse ihrer Arbeiten präsentieren. Themenschwerpunkte bilden Genregulation, Chromosomendynamik und Genomstabilität. Pressemitteilung
Heidelberg, 16. April 2014

Aktuelle Forschungsergebnisse zu den Prozessen der Zellteilung
DKFZ-ZMBH-Allianz-Forum 2014: International renommierte Experten stellen ihre Arbeiten vor

Aktuelle Forschungserkenntnisse zu den im Zellkern und bei der Zellteilung ablaufenden Prozessen in mehrzelligen Lebewesen stehen im Mittelpunkt eines Kongresses, der am 24. und 25. April 2014 in Heidelberg stattfindet. Zu diesem DKFZ-ZMBH-Allianz-Forum laden das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und das Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) ein. Mehr als 20 international führende Experten aus den Lebenswissenschaften werden die Ergebnisse ihrer Arbeiten präsentieren. Themenschwerpunkte bilden Genregulation, Chromosomendynamik und Genomstabilität. Dabei geht es insbesondere um die Frage, welche Mechanismen für den Erhalt der Erbinformation und deren Anpassung an die zellulären Erfordernisse sorgen. Zum Forum 2014 mit dem Titel Genome Regulation and Nuclear Dynamics in Health and Disease werden rund 300 Teilnehmer erwartet.

Das biologische Schicksal eines jeden Organismus beruht zum großen Teil auf der korrekten Ausführung eines Masterplans, der in der DNA verschlüsselt ist. Komplexe molekulare Mechanismen sorgen dafür, dass die in den Chromosomen innerhalb des Zellkerns gespeicherten Informationen exakt abgelesen, kopiert und weiterverteilt werden. Eine große Zahl menschlicher Erkrankungen, darunter Krebs und degenerative Krankheiten, aber auch Alterungsprozesse sind häufig mit Änderungen in der DNA oder Veränderungen bei der Regulierung der Genexpression verbunden. Ein tieferes Verständnis dieser Prozesse bildet eine wichtige Wissensbasis für verbesserte Therapieansätze. Bei der Entdeckung und Charakterisierung vieler dieser wesentlichen Akteure, die in Genregulation, Chromosomendynamik und Genomstabilität involviert sind, haben wir mit Sicherheit große Fortschritte gemacht. Allerdings ist das Bild noch weit davon entfernt, komplett zu sein. Weitere Bemühungen müssen unternommen werden, um diese Prozesse exakt zu verstehen, sagt der Epigenetiker Prof. Dr. Frank Lyko vom DKFZ, der einer der Organisatoren dieser Konferenz ist.

Das ursprünglich vom ZMBH gestartete Forum findet mit der aktuellen Veranstaltung zum 20. Mal statt. Die Konferenz hat das Ziel, sowohl den Experten als auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs in kompakter Form einen Überblick über den aktuellen Stand wichtiger Forschungsfragen zu geben. Die Redner kommen aus den USA, Israel, Japan und Kanada sowie aus mehreren europäischen Ländern. Nachwuchswissenschaftler können ihre eigenen Arbeiten in einer Posterausstellung präsentieren. Die DKFZ-ZMBH-Allianz, die strategische Zusammenarbeit des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Zentrums für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg, ist Teil des in der Exzellenzinitiative geförderten Zukunftskonzeptes der Ruperto Carola.

Informationen im Internet:
http://www.zmbh.uni-heidelberg.de/forum2014


Hinweis für die Redaktionen:
Das DKFZ-ZMBH-Allianz-Forum Genome Regulation and Nuclear Dynamics in Health and Disease findet am 24. und 25. April 2014 im Hörsaal des Kommunikationszentrums am Deutschen Krebsforschungszentrum, Im Neuenheimer Feld 280, statt. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Kontakt:
Dr. Ralf Tolle
Zentrum für Molekulare Biologie
Telefon (06221) 54-6850
r.tolle@zmbh.uni-heidelberg.de

Kommunikation und Marketing
Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de
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