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E-Learning-Forschung: Neues Themenspecial auf e teaching.org

23.04.2014 - (idw) Leibniz-Institut für Wissensmedien - Knowledge Media Research Center

Das Bildungsportal e-teaching.org veranstaltet von April bis Juli 2014 ein neues Themenspecial. Unter dem Motto E-Learning-Forschung widmet sich das Portal der Frage, wie digitale Medien das Lernen am besten unterstützen. Hierzu berichten internationale Expertinnen und Experten über aktuelle Forschungsansätze und Erkenntnisse. Zur Auftaktveranstaltung am 30. April hat das Team von e-teaching.org Prof. Dr. Gabi Reinmann (Zeppelin Universität, Friedrichshafen) und Prof. Dr. Ulrike Cress (IWM, Tübingen) eingeladen. Die beiden Wissenschaftlerinnen diskutieren Methoden der E-Learning-Forschung in einem Online-Event, das im kostenlosen Live-Stream auf www.e-teaching.org mitverfolgt werden kann. Tübingen, 23. April 2014. Wie müssen Lernmedien zukünftig gestaltet sein, um den Erwerb fachlicher und überfachlicher Kompetenzen zu fördern? Wie kann die Kommunikation und Kooperation von Lernenden mit Online-Tools angeregt werden und welches Potential bzw. welche Grenzen haben digitale Medien in der Lehre? In den kommenden drei Monaten wird auf dem Informations- und Weiterbildungsportal www.e-teaching.org eine umfangreiche Materialsammlung zum Thema E-Learning-Forschung entstehen: Grundlagenartikel, Berichte aus der Praxis sowie Videos und Podcasts mit Expertinnen und Experten werden nach und nach eingestellt.

Begleitend dazu findet eine Online-Veranstaltungsreihe statt. Zu Beginn werden zwei kontroverse Forschungsansätze diskutiert: Begleitforschung vs. Laborforschung. Die Begleitforschung von E-Learning-Projekten ist zwar besonders realitätsnah aber können die Ergebnisse solcher Einzelprojekte verallgemeinert werden? Experimentelle Studien im Labor werden dagegen unter kontrollierbaren Bedingungen durchgeführt und sind wiederholbar doch bilden sie wirklich die (E-Learning-) Realität ab? Weitere Veranstaltungen befassen sich u.a. mit Mediengestaltung oder dem zurzeit vieldiskutierten Thema Learning Analytics: Hierbei wird untersucht, ob die Analyse von großen Datenmengen, dem so genannten Big Data, neue Erkenntnisse über Lernprozesse bringt. Ein Stargast der Veranstaltungsreihe ist der kanadische E-Learning-Experte Stephen Downes, der 2008 den ersten MOOC (Massive Open Online Course) durchführte eine Veranstaltungsform, an der inzwischen hunderttausende Studierende teilnehmen und die eine weltweite Diskussionen über die Organisation der Hochschulbildung ausgelöst hat.

Die Online-Events sind für alle Interessierten frei zugänglich. Aufzeichnungen stehen nach der Veranstaltung auf dem Portal zum Abruf zur Verfügung. Alle Termine im Überblick:

Mi., 30.04.2014, 11 Uhr: Methoden der E-Learning-Forschung: Pro und Contra von Design-Based-Research und experimenteller Forschung und mit Prof. Dr. Gabi Reinmann (Zeppelin Universität) und Prof. Dr. Ulrike Cress (Leibniz-Institut für Wissensmedien)

Fr., 16.05.2014, 14 Uhr: Forschungsbasierte Gestaltung von E-Books multimedial und interaktiv mit Prof. Dr. Katharina Scheiter (Leibniz-Institut für Wissensmedien)

Fr., 23.05.2014, 14 Uhr: MOOC-Research mit Stephen Downes (National Research Council Canada)

Mo., 16.06.2014, 14 Uhr: Web 2.0, kollaborative Zusammenarbeit und soziale Netzwerke in der Lehre Forschungsergebnisse und Praxis mit Dipl.-Medienwiss. Thomas Bernhardt (Univ. Bremen) und Dr. Birgit Spies (thinktime/HS Fresenius)

Mo., 30.06.2014: Learning Analytics Big Data für die E-Learning-Forschung mit Prof. Dr. Albrecht Fortenbacher (HTW Berlin)

Mo., 14.07.2017: Trend-Forschung im E-Learning (wie) geht das? mit Dr. Sandra Schön (Salzburg Research) und Dr. Marc Göcks (Multimedia Kontor Hamburg)

Das Themenspecial sowie weitere Informationen zu den Online-Veranstaltungen finden Sie ab dem 28. April 2014 unter http://www.e-teaching.org/praxis/themenspecials/e-learning-forschung.

Kontakt & weitere Informationen zu e-teaching.org
Dr. Anne Thillosen, Projektleiterin,
Tel.: 07071/ 979-103, E-Mail: a.thillosen @iwm-kmrc.de
Petra Hohls, Sekretariat e-teaching.org
Tel.: 07071/979-104, E-Mail: p.hohls@iwm-kmrc.de
Leibniz-Institut für Wissensmedien, Schleichstraße 6, 72076 Tübingen,

Das Portal e-teaching.org
http://www.e-teaching.org ist ein im Jahr 2003 gegründetes Informationsportal zum Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre. Es bietet Lehrenden und E-Learning-Interessierten niedrigschwellige und anwendungsorientierte Informationen zu didaktischen, technischen und organisatorischen Aspekten von E-Teaching. Träger von e-teaching.org ist die Stiftung Medien in der Bildung Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM). Seit 2014 wird e-teaching.org durch Haushaltsmittel des IWM finanziert. Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts e-teaching.org im Kontext sozialer Netzwerke besteht zudem eine laufende Förderung durch die Länder Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Das Leibniz-Institut für Wissensmedien
Das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen erforscht das Lehren und Lernen mit digitalen Technologien. Rund 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Kognitions-, Verhaltens- und Sozialwissenschaften arbeiten multidisziplinär an Forschungsfragen zum individuellen und kooperativen Wissenserwerb in medialen Umgebungen. Seit 2009 unterhält das IWM gemeinsam mit der Universität Tübingen Deutschlands ersten WissenschaftsCampus zum Thema Bildung in Informationsumwelten. Besuchen Sie uns im Internet unter http://www.iwm-kmrc.de.

Kontakt & weitere Information Leibniz-Institut für Wissensmedien
Sieglinde Neudert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Wissensmedien, Schleichstraße 6, 72076 Tübingen,
Tel.: 07071/ 979-339, E-Mail: presse@iwm-kmrc.de

Die Leibniz-Gemeinschaft
Das IWM ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, die 89 selbstständige Forschungseinrichtungen der Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften verbindet. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Sie unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 16.500 Personen, darunter 7.700 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,4 Milliarden Euro.

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