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Unstatistik des Monats: Die phänomenale Effizienz der Bio-Baumwoll-Bauern

28.04.2014 - (idw) Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung e.V.

Die Unstatistik des Monats April 2014 ist eine Studie der Biobaumwollmarke Cotonea, laut der Bio-Baumwolle genauso effizient zu produzieren ist wie konventionell erzeugte Baumwolle. Auf diese Studie wurde am 9. April unter dem Titel Gentechnik verdrängt Biobaumwolle im Blog Grüne Geschäfte der Online-Ausgabe der Zeit verwiesen. Als Beweis wird der Hektar-Ertrag in Kilogramm der besten Bio-Produzenten in Uganda und Kirgisistan mit dem durchschnittlichen Hektar-Ertrag konventioneller Produzenten anderer Länder wie etwa Türkei, Brasilien oder China verglichen. Diese Vorgehensweise ist jedoch statistisch nicht korrekt, weil Durchschnitts- nicht mit Extremwerten verglichen werden können. Auf die gleiche Weise könnte man auch zeigen, dass die Bürger Liechtensteins die intelligentesten Europäer sind: Man nimmt die Extreme des einen und Durchschnitte des anderen Landes und schon hat man den gewünschten Effekt. Um zu aussagekräftigen Ergebnissen zu gelangen, müsste man bei der vorliegenden Studie entweder die durchschnittlichen Hektar-Erträge von Bio- und konventionellen Baumwollproduzenten vergleichen oder die Extremwerte beider Erzeugungsarten einander gegenüberstellen.

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Ihr Ansprechpartner dazu: Prof. Dr. Thomas K. Bauer, Tel.: (0201) 8149-264 Weitere Informationen:http://www.unstatistik.de - Hintergrundinformationen und Unstatistik-Archiv Anhang
Pressemitteilung zur Unstatistik von April 2014
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