Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 23. Oktober 2017 

Wie wird Simulationssoftware für High-Tech-Raketenantriebe entwickelt?

29.04.2014 - (idw) Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Forscher der Universität Greifswald entwickeln zusammen mit dem Geschäftsbereich Electron Devices von Thales Deutschland in einem Projekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein Simulationspaket für das Ionentriebwerk HEMPT. Durch eine komplexe Simulationssoftware soll sowohl der Schub als auch die Lebensdauer des Ionenantriebs für Satellitenmissionen optimiert werden. Wir möchten ein Arbeitstreffen der Projektpartner nutzen, um Ihnen das Projekt näher vorzustellen. Wir laden Sie am 7. Mai 2014 um 11:00 Uhr zu einem Pressegespräch in das Foyer der Physik ein. Unter anderem können Sie dabei ein HEMP-Ionentriebwerk aus der Nähe sehen. Die Fachleute stehen Ihnen für Fragen gern zur Verfügung und stellen die Hauptergebnisse des Projekts sowie Zusatzinformationen zum Programm Elektrische Antriebe des DLR Raumfahrtmanagements vor.

Ionentriebwerke werden unter anderem zur Steuerung von Satelliten außerhalb der Erdatmosphäre oder als Antrieb für Missionen im Sonnensystem eingesetzt. Das Projekt wird vom DLR des DLR Raumfahrtmanagement über drei Jahre mit insgesamt 637.000 Euro gefördert. Ionenantriebe arbeiten wie herkömmliche Raketentriebwerke nach dem Rückstoßprinzip. Anders als bei chemischen Antrieben werden geladene Teilchen verwendet. Diese können mit Hilfe von elektrischen Feldern zu weit höheren Geschwindigkeiten beschleunigt werden.

Pressegespräch
Simulationssoftware für High-Tech-Raketenantriebe
Mittwoch, 07.05.2014, 11:00 Uhr
Institut für Physik, Foyer, Felix-Hausdorff-Straße 6, 17489 Greifswald

Weitere Informationen
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt http://www.dlr.de/
Thales Deutschland http://www.thalesgroup.com/
AG Computational Sciences (Professor Schneider) http://www.physik.uni-greifswald.de/arbeitsgruppen/agschneider.html

Ansprechpartner

Universität Greifswald
Prof. Dr. Ralf Schneider
Institut für Physik
AG Computational Sciences
Felix-Hausdorff-Straße 12
17489 Greifswald
Telefon 03834 86-1400
schneider@uni-greifswald.de

DLR
Elisabeth Mittelbach
DLR -Kommunikation
Telefon 0228 447-385
Mobil 0172 2003338
elisabeth.mittelbach@dlr.de

Thales Deutschland
Pitt Marx
Media Relations
Telefon 0711 86934977
Mobil 0172 4048346
pitt.marx@thalesgroup.com
uniprotokolle > Nachrichten > Wie wird Simulationssoftware für High-Tech-Raketenantriebe entwickelt?
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/277098/">Wie wird Simulationssoftware für High-Tech-Raketenantriebe entwickelt? </a>