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30.04.2014 - (idw) Universität Witten/Herdecke

Prof. Dr. med. Patrick Haage ist neuer Inhaber des Lehrstuhls für klinische Radiologie der Universität Witten/Herdecke Die Universität Witten/Herdecke hat Prof. Dr. med. Patrick Haage auf den Lehrstuhl für klinische Radiologie berufen. Patrick Haage ist Chefarzt und Direktor des Zentrums für Radiologie am HELIOS Klinikum Wuppertal. Mittels hoch moderner, teleradiologischer Vernetzung arbeitet seine Fachabteilung eng mit den HELIOS Kliniken in Schwelm, Bochum-Linden und Siegburg zusammen. So können wir in allen beteiligten Kliniken eine hohe Qualität der Befunde gewährleisten, sagt Prof. Haage.

Das radiologische Zentrum in Wuppertal führt etwa 120.000 Untersuchungen pro Jahr durch und ist damit die mit Abstand größte Abteilung dieser Art im Bergischen Land. Unter dem Dach des Zentrums haben sich Spezialisten für interventionelle Therapieverfahren, für Kinderradiologie sowie für die Neuroradiologie versammelt. Ich bin froh, dass wir hier in Wuppertal mit den modernsten Geräten arbeiten und dabei das gesamte Spektrum der Radiologie abbilden können, so Prof. Haage.

Ein Schwerpunkt unserer therapeutischen Arbeit in Wuppertal sind die Gefäßerkrankungen. Unter dem Dach des Bergischen Gefäßzentrums, an dem auch die Gefäßchirurgen beteiligt sind, beheben wir Durchblutungsstörungen indem wir verstopfte Gefäße mit Stents versorgen oder wieder öffnen, beschreibt Haage die Arbeit seiner Abteilung.

Die Erfahrungen mit bildgebenden Verfahren neuester Generation für Patienten aller Altersklassen und mit interventionellen Behandlungstechniken kommen in Zukunft auch den Studierenden der Universität Witten/Herdecke zu Gute.

Eine strukturierte Ausbildung und klinikbezogene Lehrinhalte sollen den Studierenden entsprechend der Namensgebung des Lehrstuhls - zum korrekten Einstieg in die zeitgemäße radiologische Basisdiagnostik mit besonderem Fokus auf Interdisziplinarität und Praxisrelevanz verhelfen. Inhaltlich gehören hierzu sowohl radiologische, kinderradiologische und neuroradiologische Aspekte als auch nuklearmedizinische und strahlentherapeutische Grundlagen.

Das Zentrum für Radiologie am HELIOS Klinikum Wuppertal ist darüber hinaus in der Forschung sehr aktiv. Einen bedeutenden Beitrag leistet die Fachabteilung zum Beispiel bei der Erforschung von Morbus Ormond, eine seltene Erkrankung, bei der sich Bindegewebe im Bauchraum bildet und wichtige Strukturen wie Schlagadern oder Harnleiter umwuchert. Hierzu hat die Urologie des Hauses über Jahre hinweg das größte bekannte Patientenregister zusammengestellt. Derzeit laufen verschiedene wissenschaftliche Arbeiten zum Thema unter anderem über den Einsatz von MRT-Techniken. Weitere Forschungsaktivitäten gelten der Darstellung von Hirnnerven (gemeinsam mit der Hals-Nasen-Ohren-Klinik) und der kardiovaskulären Radiologie.

Für Rückfragen:
Prof. Dr. med. Patrick Haage steht gerne für Rückfragen per Mail zur Verfügung unter patrick.haage@helios-kliniken.de

Über HELIOS
Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 111 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sechs Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal, 47 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, fünf Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,2 Millionen Patienten, davon mehr als 1,2 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 44.000 Betten und beschäftigt rund 68.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2013 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.


Über UW/H:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.500 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.
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