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RUB-Altrektor Manfred Bormann wird 70

14.01.2004 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Der Bochumer Alt-Rektor Prof. Dr. Manfred Bormann feiert am kommenden Donnerstag, 15. Januar 2004, seinen 70. Geburtstag. Nach dem Ende seines Rektorats (9.1.1998) und seiner Emeritierung (Februar 1999) blieb er weiterhin aktiv für die RUB tätig, zum Beispiel im Bereich IT-Sicherheit und als Beiratsvorsitzender der rubitec Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer der RUB mbH. Bormann wacht außerdem als rektoratsbeauftragter Ombudsmann über die Einhaltung der Leitlinien guter wissenschaftlicher Praxis an der RUB.


Prof. Dr. Manfred Bormann Bochum, 13.01.2004
Nr. 12


Aktiv wie eh und je
Alt-Rektor Bormann wird 70
Physiker mit großer Erfahrung im Wissenschaftsmanagement


Seinen 70. Geburtstag feiert am Donnerstag, 15. Januar, der Alt-Rektor der Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Manfred Bormann. Nach dem Ende seines Rektorats (9.1.1998) und seiner Emeritierung (Februar 1999) blieb er weiterhin aktiv für die RUB tätig, so zum Beispiel im Bereich IT-Sicherheit und als Beiratsvorsitzender der rubitec Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer der RUB mbH. Bormann wacht als rektoratsbeauftragter Ombudsmann über die Einhaltung der Leitlinien guter wissenschaftlicher Praxis an der RUB. Darüber hinaus ist er Vorsitzender des Beirats von RUBIN, Wissenschaftsmagazin der RUB. Auch andere Universitäten in Deutschland profitieren von Bormanns Erfahrung im Wissenschaftsmanagement und lassen sich - auf eigenen Wunsch - vom Bochumer Alt-Rektor evaluieren.

Vita Manfred Bormann

Manfred Bormann, 1934 in Neidenburg (Ostpreußen) geboren, studierte nach dem Abitur (1953 in Gelsenkirchen) von 1954 bis 1960 Physik in Göttingen und Hamburg. Nach der Promotion habilitierte er sich für das Fach Experimentalphysik in Hamburg, wo er 1970 zum Professor ernannt wurde. 1975 nahm Bormann den Ruf der Bochumer Fakultät für Physik und Astronomie auf den Lehrstuhl für Didaktik der Physik an. Bald darauf engagierte er sich intensiv in der Selbstverwaltung der Uni. Er war 1978/79 und nochmals von 1985 bis 1989 Dekan seiner Fakultät, von 1980 bis 1982 Prorektor für Lehre, Studium und Studienreform und von 1990 bis 1994 Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs.

Viele Verdienste für die RUB

Von 1994 bis 1998 war er Rektor der RUB - mit einer sehr erfolgreichen Amtszeit - und 1997/98 Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz NRW. So ist es ihm und seinem Rektorat gelungen, die Finanzautonomie in der RUB weitgehend zu dezentralisieren. Der Einstieg in die leistungsorientierte Verteilung der Finanzmittel ist erfolgt, fast alle Fakultäten haben auf Anregung und mit Unterstützung des Rektorats Strukturpläne für ihre zukünftige Entwicklung verabschiedet, ebenso Lehrberichte vorgelegt und diskutiert, mit Mentoren- und Tutorenprogrammen sowie einer großen Anzahl von "Leuchtturmprojekten" ist die Qualität der Lehre erheblich verbessert sowie der Einstieg und Abschluss des Studiums weitgehend erleichtert worden. Außerdem konnte die RUB in seiner Amtszeit je vier neue Sonderforschungsbereiche und Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) einwerben, die Zahl der eingeworbenen Drittmitteln ist deutlich gestiegen und die Gründung der rubitec GmbH vorbereitet worden, der damals ersten kommerziellen Forschungs- und Verwertungsgesellschaft einer großen Universität in Deutschland. Auch in der Kommunikation sind neue Impulse erfolgt, z. B. mit der neuen Universitätszeitschrift RUBENS, mit der Entwicklung eines Corporate Designs und den ersten Veranstaltungen von Tagen der Forschung.

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