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Vorträge zu Sterbehilfe, Arzthaftung und Rechtsfragen der Medizin - Japanisch-deutsche Konferenz

06.05.2014 - (idw) Universität des Saarlandes

Vom 12. bis 14. Mai findet auf dem Campus der Saar-Uni die japanisch-deutsche Konferenz Aktuelle Entwicklungen im Medizinrecht statt. Arzthaftung, Sterbehilfe, Medizinstrafrecht, Recht am menschlichen Körper, Menschenversuche als Kriegsverbrechen das sind einige der Themen, die deutsche und japanische Rechtsexperten in deutschsprachigen Vorträgen aus der Perspektive beider Länder beleuchten. Alle Interessenten sind herzlich zu den Vorträgen eingeladen. Eröffnet wird die Veranstaltung am 12. Mai um 14.00 Uhr. Tagungsort: Campus B4 1, Hörsaal 0.05.
Programm der Konferenz: http://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/matusche-beckmann Wie wird das Thema Sterbehilfe in Japan aktuell diskutiert? Wie gehen japanische und deutsche Gerichte mit Beweisproblemen im Arzthaftungsprozess um? An drei Konferenztagen diskutieren deutsche und japanische Rechtsexperten aktuelle Fragen des Medizinrechts auf dem Saarbrücker Uni-Campus. Weitere Themen der Vorträge sind zum Beispiel Menschenversuche als Kriegsverbrechen historische Prozesse in Japan und Deutschland oder Die Entwicklung vom Medizinstrafrecht zum Biostrafrecht.

Der Austausch der Rechtsexperten beider Länder ermöglicht einen neuen Blick auf die jeweils eigene Rechtsposition, sagt Jura-Professorin Annemarie Matusche-Beckmann, Japan-Beauftragte der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Saar-Universität. Bereits seit 1961 bestehen enge Beziehungen der Fakultät zur Tokioter Keio Universität. Das deutsche und das japanische Recht weisen viele Parallelen auf. Vor diesem Hintergrund hat sich an der Saar-Universität in jahrzehntelanger Tradition ein ständiger deutsch-japanischer Rechtsdialog und ein reger Austausch von Hochschullehrern, Doktoranden und Studenten entwickelt. Die Konferenz vom 12. bis 14. Mai ist Teil der diesjährigen Keio-Tage, bei denen alle zwei Jahre deutsche und japanische Rechtswissenschaftler zusammentreffen, erklärt Matusche-Beckmann, die auch die Forschungsstelle Arztrecht an der Saar-Uni leitet.

Kontakt: Prof. Dr. Annemarie Matusche-Beckmann, Japan-Beauftragte der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Saar-Universität:
Tel: 0681/302-2117, E-Mail: matusche-beckmann@mx.uni-saarland.de

Ein Pressefoto für den kostenlosen Gebrauch finden Sie unter http://www.uni-saarland.de/pressefotos. Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen

Hinweis für Hörfunk-Journalisten: Sie können Telefoninterviews in Studioqualität mit Wissenschaftlern der Universität des Saarlandes führen, über Rundfunk-Codec (IP-Verbindung mit Direktanwahl oder über ARD-Sternpunkt 106813020001). Interviewwünsche bitte an die Pressestelle (0681/302-2601, oder -64091). Weitere Informationen:http://Programm der Konferenz: http://www.uni-saarland.de/fileadmin/user_upload/Professoren/fr11_ProfMatuscheBe...
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