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Marie-Curie-Stipendium geht an Wissenschaftler der Leibniz Universität Hannover

07.05.2014 - (idw) Leibniz Universität Hannover

Dr.-Ing. Nils Goseberg wird für zwei Jahre in Kanada forschen

Dr.-Ing. Nils Goseberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Franzius-Institut für Wasserbau, Ästuar- und Küsteningenieurwesen, hat eines der seltenen Marie-Curie-Stipendien der Europäischen Union (EU) erhalten. Das Stipendium ermöglicht es jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Mitgliedstaaten der EU, in Ländern außerhalb der EU zu forschen und zu arbeiten. Dr.-Ing. Nils Goseberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Franzius-Institut für Wasserbau, Ästuar- und Küsteningenieurwesen, hat eines der seltenen Marie-Curie-Stipendien der Europäischen Union (EU) erhalten. Das Stipendium ermöglicht es jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Mitgliedstaaten der EU, in Ländern außerhalb der EU zu forschen und zu arbeiten. Insgesamt wurden im jüngsten Aufruf des 7. Rahmenprogramms der EU 152 Stipendien aus 1.207 zulässigen Anträgen in 26 Ländern verliehen. Aus Deutschland wird es 13 geförderte Vorhaben bei einer Förderquote von 12,6 Prozent geben, und nur etwa zwei entfallen diesmal auf den Ingenieurbereich.

Nils Goseberg wird im Juli 2014 für zwei Jahre an die Ingenieurwissenschaftliche Fakultät der Universität von Ottawa (Kanada) zu Prof. Ioan Nister gehen. Im Anschluss kehrt er im Rahmen des Stipendiums für weitere zwölf Monate an die Leibniz Universität zurück, um die neu erworbenen Fähigkeiten und Erkenntnisse in Hannover umzusetzen. Die EU fördert seinen Aufenthalt mit rund 250.000 Euro. Dabei wird er in den zwei Jahren neben seiner Forschungsarbeit auch weitere Erfahrungen in der Lehre sowie in der interdisziplinären Zusammenarbeit sammeln.

Inhaltlich beschäftigt sich Nils Goseberg mit Anpralllasten von Trümmern und Treibgut nach Dammbrüchen oder Tsunami: Ich möchte untersuchen, inwieweit Häuser durch solch heftige Wasserbewegungen belastet werden. In den Strömungen würden Materialien wie Autoteile oder Trümmer von Gebäuden bewegt treffen diese auf Häuser, kommt es zu weiteren, zusätzlichen Lasten. Dr. Goseberg möchte eine verlässliche Methodik entwickeln, wie man diese Belastungen realitätsnah bestimmen kann. Dies soll sowohl anhand von Laborversuchen als auch anhand von Computersimulationen ermittelt werden, um Grundlagen der Auslegung und langfristig der praktischen Umsetzung von Schutzmaßnahmen zu erzielen.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Nils Goseberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Franzius-Institut für Wasserbau, Ästuar- und Küsteningenieurwesen der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 4295 oder per E-Mail unter goseberg@fi.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
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