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Ministerium für Finanzen und Wirtschaft fördert die Hahn-Schickard-Gesellschaft mit 4,7 Mio.

07.05.2014 - (idw) Institut für Mikro- und Informationstechnik der Hahn-Schickard-Gesellschaft e.V. (HSG IMIT)

Die Hahn-Schickard-Gesellschaft (HSG) hat am 29. April den Förderbescheid über eine Grundfinanzierung in Höhe von rund 4,7 Millionen Euro erhalten. Den Bescheid übergab der Abteilungsleiter Industrie, Innovation und wirtschaftsnahe Forschung im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, Günther Leßnerkraus, persönlich. Die wirtschaftsnahe Forschung außerhalb der Universitäten trägt erheblich zur Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Land bei, sagte Leßnerkraus bei der Übergabe. Villingen-Schwenningen, 07.05.2014: Die HSG ist Träger des Institutes für Mikro- und Informationstechnik (HSG-IMIT) in Villingen-Schwenningen und Freiburg sowie des Instituts für Mikroaufbautechnik (HSG-IMAT) in Stuttgart. Beide Institute betreiben industrienahe, anwendungs-orientierte Forschung, Entwicklung und Fertigung in der Mikrosystemtechnik. Die Gesamtbetreuung und Verantwortung von der Idee bis zur Produktion zählt zu den herausragenden Stärken der Forscher.

Das Angebot umfasst auch die Herstellung von Prototypen, von Erst- und Kleinserien sowie die Überleitung in die industrielle Produktionstechnologie. Damit sind die beiden Institute gerade für kleine und mittlere Unternehmen ein wertvoller Innovationspartner. In vielen Branchen und speziell in Zukunftsfeldern wie der nachhaltigen Mobilität, den Umwelttechnologien, Erneuerbaren Energien und Ressourceneffizienz, sowie der Gesundheit und Pflege werden Produkte benötigt, die besonders material-, energie- und umweltschonend sind und die ein gesundes und sicheres Leben ermöglichen. Auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Produkte müssen hochintelligent sein. Sie müssen verschiedenste physikalische und chemische Größen schnell erfassen, bewerten und entsprechend reagieren können mit anderen Worten: Die Mikrosystemtechnik ist ein zentraler Schlüssel zu innovativen Produkten, so Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid.

Nach der letztjährigen Umstellung auf die sog. Festbetragsfinanzierung freut sich HSG-Geschäftsführer Clemens Pecha über die neue Planungssicherheit, die mit der Grundfinanzierung für die beiden Institute einhergeht: Wir sind nun in der Lage, wie ein Unternehmen in der freien Wirtschaft zu agieren, das für erfolgreiches Wirtschaften belohnt wird und Rücklagen für konjunkturell schlechte Zeiten bilden kann.

Die Institute der Hahn-Schickard-Gesellschaft sind Teil der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW), eines Verbundes von zwölf unabhängigen wirtschaftsnahen Forschungsinstituten in Baden-Württemberg. Die Institute mit einem jährlichen Gesamtumsatz von rund 110 Millionen Euro und insgesamt rund 1.200 Beschäftigten setzen derzeit jährlich etwa. 2.200 Industrieaufträge und etwa 500 öffentlich geförderte Forschungsprojekte um.

Für Minister Schmid ist die Förderung der Institute der Innovationsallianz ein wichtiger Baustein der Innovationspolitik des Landes: "Die Institute der Innovationsallianz forschen erfolgreich in den Wachstumsfeldern der Zukunft. Sie sind unverzichtbarer Partner der mittelständischen Wirtschaft in Baden-Württemberg."


Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft unterstützt die Institute im Jahr 2014 mit Grundfinanzierungsmitteln in Höhe von insgesamt rund 24,3 Millionen Euro. Damit wird die Förderung erneut aufgestockt. Im vergangen Jahr erhielten die Institute rund 23,6 Millionen Euro. Seit dem Jahr 2010 konnten die Grundfinanzierungsmittel von damals rund 21,1 Millionen Euro schrittweise um insgesamt rund 15 Prozent erhöht werden. Weitere Informationen:http://www.hsg-imit.de
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