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Emscher Landschaftspark weitergedacht

08.05.2014 - (idw) Universität Duisburg-Essen

Von Duisburg bis Hamm reicht der Emscher Landschaftspark (ELP): auf 450 Quadratkilometern erschließt das vernetzte Grünzugsystem zahlreiche industriekulturelle Denkmäler für einheimische und auswärtige Besucher. Wie lässt sich dieser riesige Regionalpark im Herzen des Ruhrgebiets dauerhaft unterhalten? Und bietet er auch in Zukunft eine nachhaltige Nutzungsperspektive für weitere brachfallender Bergbauflächen? Diese Fragen werden am 14. Mai auf Zeche Zollverein, Schacht XII, Halle 2 (Gelsenkirchener Straße 181) anhand zahlreicher Beispiele öffentlich diskutiert. Der Theorie-Praxis-Dialog beginnt um 13.00 Uhr und ist Teil des Verbundforschungsprojekts KuLaRuhr (Nachhaltige urbane Kulturlandschaft in der Metropole Ruhr) an dem auch die Universität Duisburg-Essen (UDE) beteiligt ist. Projektpartner sind u.a. die Universitäten Darmstadt, Bochum, Kassel und Braunschweig sowie der Regionalverband Ruhr (RVR), die Landwirtschaftskammer NRW und die Emschergenossenschaft/Lippeverband.

UDE-Prof. Dr. Bernd Sures: Wir haben in den letzten drei Jahren verschiedene Themenfelder bearbeitet, wie eine nachhaltige Entwicklung in der schwerindustriell geprägten Metropole Ruhr aussehen sollte. Räumlich konzentriert hat sich dabei vieles auf den Emscher Landschaftspark als zentrale grüne Infrastruktur. Auf der Dialogveranstaltung geht es u.a. um die Rolle der urbanen Landwirtschaft in diesem regionalen Freiraumsystem und welche Perspektiven es für die energetische Nutzung der Biomasse aus der Grünflächenpflege gibt.

Diskutiert wird auch, wie bestehende und geplante Gewerbegebiete stärker mit dem ELP verknüpft werden können oder wie sich Straßen, Kanäle und Bahntrassen gestalterisch und funktional besser integrieren lassen. Prof. Sures: Uns beschäftigt ebenso die Frage, wie das Management des ELP weiterentwickelt und neue Impulse gesetzt werden können.

Weitere Informationen:
http://www.kularuhr.de
Prof. Dr. Bernd Sures, Tel. 0201/183-2617, bernd.sures@uni-due.de
Dr. Michael Eisinger, Tel. 0201/183-3890, michael.eisinger@uni-due.de

Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430
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