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5. Bayerischer Fachkongress Glücksspiel am 21. Mai 2014 in München

09.05.2014 - (idw) Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern

Entwicklungen im Glücksspielbereich: Innovation im Fokus!?

Der jährliche stattfindende Fachkongress Glücksspiel widmet sich in diesem Jahr den Entwicklungen im Glücksspielbereich. Einerseits beleuchten die namhaften Referenten den Trend, der immer mehr hin zu Onlineglücksspielen geht. Andererseits geben die Experten einen Überblick über den aktuellen Wissenstand bei der Behandlung pathologischen Glücksspiels. Zudem werden aktuelle gesetzlichen Grundlagen und daraus folgende Konsequenzen vorgestellt. Am 21. Mai 2014 findet in München der 5. Bayerische Fachkongress Glücksspiel mit dem Titel Entwicklungen im Glücksspielbereich: Innovation im Fokus!? statt. Veranstalter ist die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern, die erneut namhafte Experten eingeladen hat, um über aktuelle Entwicklungen im Bereich pathologischen Glücksspiels zu berichten.

Veranstaltungsort ist das
PACT Home Konferenzzentrum
Erika-Mann-Straße 62
80636 München
Beginn: 9.30 Uhr

Im Auftaktvortrag stellt Rechtsanwalt Dr. Stefan Bolay von der Kanzlei Hambach & Hambach zunächst die aktuellen gesetzlichen Grundlagen im Glücksspielbereich und daraus folgende Konsequenzen vor. Bolay erörtert, welche Gesetze momentan im Online- und Offline-Glücksspielbereich relevant sind und erklärt, welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Wer darf wann was wo legal spielen? Was ist nicht legal? Was sollte durch die Änderungen im Glücksspielstaatsvertrag erreicht werden, beziehungsweise, was waren die Ursachen und die Ziele der Änderungen, und was ist in diesem Bereich noch alles zu erwarten. Anschließend widmet sich Dr. Tobias Hayer von der Universität Bremen dem Online-Gambling und Social-Gambling. Der nationale wie internationale Glücksspielmarkt hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Dank permanenter Verfügbarkeit über das Internet rücken Onlineglücksspiele zunehmend in den Vordergrund. Hayer zeigt aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich auf, skizziert basierend auf neuesten Forschungsergebnissen das Profil des typischen Onlineglücksspielers und erklärt die mit dem Spieleangebot einhergehenden Kollateralschäden. Danach referiert Prof. Dr. Friedrich Wurst von der Christian-Doppler-Klinik in Salzburg über den aktuellen Stand und innovative Konzepte bei der Behandlung pathologischen Glücksspiels.

Erstmals gibt es in diesem Jahr zusätzlich zu den drei Vorträgen vier parallele Workshops: Dr. Bernd Sobottka von der AHG Klinik Schweriner See wird mit den Workshop-Teilnehmern das Thema "Süchtige (Glücks)Spieler? Doppel- und Differenzialdiagnose von pathologischen Glücksspielen und pathologischen PC-Gebrauch in der Praxis" erörtern, während sich Dr. Tobias Hayer dem "Online Gambling, Social Gambling und Co.: Ausgewählte Problemfelder aus psychologischer Sucht - eine Live-Demonstration" widmet.

Der Diplom-Psychologe Oliver Kreh von der AHG Klinik Tönisstein in Bad Neuenahr-Ahrweiler spricht mit den Teilnehmern über die "Achtsamkeitsbasierte Rückfallprävention (MBRP) - Übertragung auf pathologisches Glücksspiel". Im vierten Workshop nimmt sich die Diplom-Psychologin Barbara Braun vom Institut für Therapieforschung in München des Themas "Von der Erstvorstellung in den dauerhaften Kontakt - Ansätze zur Verbesserung der Haltequote in Beratung und Behandlung" an.

Im Anschluss an die Vorträge und Workshops wird in einem abschließenden Forum unter dem Titel Neue Wege alte Pfade? gemeinsam mit den Experten diskutiert, ob es sich bei den vorgestellten Inhalten um innovative Neuerungen beziehungsweise um neue Entwicklungen oder um bereits bekannte jedoch neu benannte Konzepte handelt.


Hinweis: Die Teilnahmegebühr beträgt 80 Euro und beinhaltet Getränke, Pausensnacks und einen Mittagsimbiss. Sie ist im Vorfeld der Veranstaltung online unter www.bas-muenchen.de/veranstaltungen entrichten.

Der Fachkongress ist für akkreditierte Journalisten kostenlos. Anmeldung und Interviewanfragen erfolgen über die Pressestelle der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern. Weitere Informationen:http://www.lsgbayern.de Homepage der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern
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