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Tobias Kraus bleibt dem INM erhalten

09.05.2014 - (idw) INM - Leibniz-Institut für Neue Materialien gGmbH

Tobias Kraus, Leiter der bisherigen Juniorforschungsgruppe Strukturbildung auf kleinen Skalen am INM Leibniz-Institut für Neue Materialien, lehnt den Ruf auf eine W2-Professur für Materialwissenschaft (Dünnfilmtechnologie) im Exzellenzcluster EAM der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ab. Der Chemie-Ingenieur bleibt am INM und vergrößert dort seine bisherige Juniorforschungsgruppe zum Programmbereich Strukturbildung.

Kraus erforscht, wie sich die Anordnung von Nanopartikeln und Molekülen in trocknenden Filmen beeinflussen und gezielt steuern lässt. Im Rahmen des von der EU geförderten Projektes NanoSPEKT entwickelt er Schichten, in denen gezielt angeordnete Nanopartikel elektrische Leitfähigkeit, optische Transparenz und mechanische Flexibilität vereinen. Dazu kombiniert das Team um Kraus anorganische Nanopartikel mit Kunststoffen. Die Wissenschaftler um Kraus beobachten dabei besonders, wie sich Partikel und Polymermoleküle während der Herstellung der dünnen Schichten bewegen. Dazu bauen sie gängige Beschichtungsanlagen nach und ergänzen sie mit moderner Messtechnik.

Dr. Kraus ist Preisträger im BMBF-Wettbewerb NanoMatFutur und wurde kürzlich vom Magazin Technology Review als Innovator unter 35 ausgezeichnet.

Das INM erforscht und entwickelt Materialien für heute, morgen und übermorgen. Chemiker, Physiker, Biologen, Material- und Ingenieurwissenschaftler prägen die Arbeit am INM. Vom Molekül bis zur Pilotfertigung richten die Forscher ihren Blick auf drei wesentliche Fragen: Welche Materialeigenschaften sind neu, wie untersucht man sie und wie kann man sie zukünftig für industrielle und lebensnahe Anwendungen nutzen? Dabei bestimmen vier Leitthemen die aktuellen Entwicklungen am INM: Neue Materialien für Energieanwendungen, Neue Konzepte für medizinische Oberflächen, Neue Oberflächenmaterialien für tribologische Anwendungen sowie Nano-Sicherheit und Nano-Bio. Die Forschung am INM gliedert sich in die drei Felder Nanokomposit-Technologie, Grenzflächenmaterialien und Biogrenzflächen. Das INM - Leibniz-Institut für Neue Materialien mit Sitz in Saarbrücken ist ein internationales Zentrum für Materialforschung. Es kooperiert wissenschaftlich mit nationalen und internationalen Instituten und entwickelt für Unternehmen in aller Welt. Das INM ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und beschäftigt rund 195 Mitarbeiter. Weitere Informationen:http://www.inm-gmbh.de
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