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DFG fördert Graduiertenkolleg an der Leibniz Universität Hannover mit 3,9 Millionen Euro

12.05.2014 - (idw) Leibniz Universität Hannover

Ziel ist die Erforschung des intrinsischen, quantenmechanischen Rauschens in grundlegenden physikalischen Systemen

Großer Erfolg für den Fachbereich Physik an der Leibniz Universität Hannover: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat rund 3,9 Millionen Euro für das neue Graduiertenkolleg Quantenmechanisches Rauschen in komplexen Systemen bewilligt. Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Chance, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren. Ein weiteres Graduiertenkolleg mit Förderung durch die DFG entsteht in Niedersachsen an der TU Braunschweig. Großer Erfolg für den Fachbereich Physik an der Leibniz Universität Hannover: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat rund 3,9 Millionen Euro für das neue Graduiertenkolleg Quantenmechanisches Rauschen in komplexen Systemen bewilligt. Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Chance, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren. Ein weiteres Graduiertenkolleg mit Förderung durch die DFG entsteht in Niedersachsen an der TU Braunschweig.

Ich gratuliere der Leibniz Universität Hannover und der Technischen Universität Braunschweig zu ihren Erfolgen. Von der Deutschen Forschungsgemeinschaft aus einer Vielzahl von hochwertigen Anträgen ausgewählt zu werden, ist ein starker Beleg für die herausragende Qualität der Konzepte zur erfolgreichen Nachwuchsförderung in Niedersachsen, sagte die niedersächsische Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljaji. Die Bewilligung des GRKs ist ein wichtiger Schritt für die Physik der Leibniz Universität Hannover, der die internationale Sichtbarkeit der exzellenten Forschung und Lehre weiter erhöht und uns in die Lage versetzt, neue Akzente in der Nachwuchsförderung zu setzen, erklärte der Sprecher des Graduiertenkollegs, Prof. Dr. Michael Oestreich, Institut für Festkörperphysik.

Das interdisziplinär ausgelegte Graduiertenkolleg Quantenmechanisches Rauschen in komplexen Systemen startet zum 1. Oktober 2014 und läuft zunächst bis zum 31. März 2019. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen sich mit dem intrinsischen, quantenmechanischen Rauschen in grundlegenden physikalischen Systemen befassen. Damit sind die Forschungsthemen und die wissenschaftliche Nachwuchsausbildung der drei bedeutenden Standbeine der hannoverschen Physik, bestehend aus Festkörperphysik, Gravitationsphysik und Quantenoptik, vereint.

Die gemeinsame Forschung konzentriert sich in Theorie und Praxis auf drei überlappende Bereiche: Rauschen in niedrigdimensionalen, quantenmechanischen Systemen, Physik unterhalb des Standardquantenlimits und Rauschen und Korrelationen in hochkomplexen Systemen. Das zentrale Ziel des Graduiertenkollegs ist die Vermittlung eines tiefgehenden Verständnisses von quantenmechanischen und stochastischen Prozessen in einem anspruchsvollen und international ausgewiesenen Forschungsumfeld.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Dr. Michael Oestreich, Institut für Festkörperphysik der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 3493 oder per E-Mail unter michael.oestreich@nano.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
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