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Case Management in der Beschäftigungsförderung und im Gesundheitswesen: Projektpartner-Treffen

13.05.2014 - (idw) Fachhochschule des Mittelstands (FHM)

Die europäischen Partner des Leonardo da Vinci Projektes Case Management im Gesundheitswesen und der Beschäftigungsförderung haben sich in der Zeit vom 6. Mai - 7. Mai 2014 an der Ermländisch-Masurischen Universität in Allenstein/Polen zu einer planmäßigen Arbeitssitzung getroffen. Im Fokus der Gespräche und Diskussionen standen die inhaltlichen Ausarbeitungen der Partner zur die Weiterbildung Case Manager, die in den eigenen Ländern umgesetzt werden. Partnerorganisationen aus Slowenien und Polen konzentrieren sich dabei auf den Bereich Beschäftigungsförderung; die Partner aus Lettland und Griechenland richten ihr inhaltliches Hauptaugenmerk auf den Gesundheitssektor. Case Management ist für die Partnerländer ein innovativer Ansatz. Die Weiterbildung in den einzelnen Partnerländern berücksichtigt auch die länderspezifischen Gegebenheiten und ist insofern sehr passgenau. Auf diese Weise kann Case Management gut in die Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Beschäftigungsförderung eingeführt werden. so Prof. Dr. Roswitha Gembris, die das Projekt seitens der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) wissenschaftlich begleitet.

Die Aufgabe der FHM besteht in erster Linie darin den Projektpartnern beratend zur Seite zu stehen, da die Weiterbildung der Partner auf dem Programm der FHM fußt. Durch Einblicke in andere Strukturen und Systeme, die im Zuge des internationalen Austausches gewonnen werden, erwirbt die FHM neue Erkenntnisse und Erfahrungen, die in der Lehre und Forschung zum Ausdruck kommen.

Das Case Management Weiterbildungsprogramm durchläuft derzeit die Erprobungsphase in den Ländern. Das Arbeitstreffen bot somit eine Möglichkeit sich über die Resonanz und das Feedback der Teilnehmer auszutauschen. Alle Partner konnten von einem großen Interesse berichten, da das Thema und der Ansatz in allen Partnerländern recht neu und noch unbekannt sind. Die Resonanz der Teilnehmer und der beteiligten Organisationen ist sehr positiv, da bereits in der Weiterbildungsphase die Einsatzmöglichkeiten sowie deren Auswirkung auf die unterschiedlichen Bereiche sichtbar wurden und Case Management als effektiv und produktiv eingeschätzt wurde. Einen hohen Nutzen hat das Case Management Weiterbildungskonzept vor allem deshalb, weil es die Gegebenheiten in den verschiedenen Ländern berücksichtigt.

Auf der Agenda des Arbeitstreffens stand ebenfalls die für den 16. September 2014 geplante internationale Abschlusskonferenz in Krakau, in deren Rahmen die wesentlichen Ergebnisse vorgestellt und der Einsatz von Case Management in den beteiligten Ländern diskutiert werden soll.
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