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Universität bekommt ein Fortschrittskolleg NRW

14.05.2014 - (idw) Universität zu Köln

Universität bekommt ein Fortschrittskolleg NRW
Neues Förderprogramm unterstützt Alternsforschung in Köln

NRW Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat am Montag, dem 12. Mai 2014, die sechs Gewinner im neuen Förderprogramm Fortschrittskollegs NRW bekanntgegeben. Bei ihrer Entscheidung folgte sie den Empfehlungen einer Gutachterjury unter Leitung von Professor Armin Grunwald, Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Leiter des Büros für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag. Zu den Fortschrittkollegs gehört auch das Kölner Projekt Wohlbefinden bis ins hohe Alter, das von elf Professorinnen und Professoren aus drei Fakultäten eingereicht wurde und deren Sprecherin Professorin Dr. Susanne Zank vom Lehrstuhl für Rehabilitationswissenschaftliche Gerontologie des Departments Heilpädagogik und Rehabilitation ist.

Das übergeordnete Ziel des geplanten Kölner Fortschrittskollegs Wohlbefinden bis ins hohe Alter ist es, praxisrelevante Ressourcen und Barrieren für das Wohlbefinden bis ins hohe Alter zu identifizieren und konkrete Maßnahmen zu entwickeln, um das Wohlbefinden alter Menschen in Nordrhein-Westfalen (NRW) zu erhalten oder zu verbessern. Im Graduiertenkolleg wird eine inter- und transdisziplinäre Lebenslaufperspektive eingenommen werden, denn die Vielfalt und Diversität im Alter wird durch die Kumulation von Risiken und Ressourcen über den gesamten Lebenslauf bedingt, beschreibt Professorin Susanne Zank das Kolleg. Die Forschungsvorhaben im Kolleg basieren auf einem sowohl ganzheitlichen als auch dynamischen Ansatz, der die Person-Umwelt Interaktion auf Makro-, Meso- und Mikroebene in ihren Auswirkungen auf das Wohlbefinden in den Mittelpunkt stellt. Das Projekt wird an der Humanwissenschaftlichen Fakultät beheimatet sein und ist Teil des Themenclusters Altern und demographischer Wandel des Cologne Center for Ethics, Rights, Economics and Social Sciences of Health (CERES).

Die sechs Fortschrittskollegs in NRW werden über einen Zeitraum von viereinhalb Jahren mit 2,6 Millionen Euro je Kolleg vom MIWF gefördert, insgesamt also 15,6 Millionen Euro. Die Förderung beginnt am 1. Juli 2014. Die Fortschrittskollegs sind Bestandteil von Fortschritt NRW, der Forschungsstrategie des Landes NRW. Diese Strategie ist auf Forschung für nachhaltige Entwicklung auf den Feldern der großen Zukunftsfragen ausgerichtet: Klimaschutz, Energieversorgung und Mobilität ebenso wie Ernährung, Gesundheit und soziale Sicherheit. Ziel ist dabei stets, die Lebenswelt der Menschen spürbar zu verbessern.

Bei Rückfragen: Professorin Dr. Susanne Zank
Tel 0221/470 4786
E-Mail: s.zank@uni-koeln.de
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