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Den Blick weiten auf das neue alte Europa

16.01.2004 - (idw) VolkswagenStiftung

Internationales Kolloquium zu den Grundlagen und Voraussetzungen eines erweiterten Europas vom 22. bis 24. Januar 2004 in Leipzig

Vom 22. bis zum 24. Januar 2004 findet in Leipzig ein internationales Kolloquium zur "Europa-Förderinitiative" der VolkswagenStiftung statt. Die Stiftung verfolgt mit der im Jahr 2000 eingerichteten Förderinitiative "Einheit in der Vielfalt? Grundlagen und Voraussetzungen eines erweiterten Europas" angesichts der anstehenden EU-Osterweiterung das Ziel, die Vielfalt und Heterogenität des osteuropäischen Kulturraumes und zugleich dessen Bezüge und Verbindungen zu anderen Teilen Europas näher zu erforschen. So soll dazu beigetragen werden, die historischen und kulturellen Voraussetzungen zu schaffen für die neuerliche Zusammenführung der beiden Hälften Europas. Die Tagung wird geleitet von den Historikern Professor Dr. Stefan Troebst und Privatdozent Dr. Matthias Middell vom Zentrum für Höhere Studien der Universität Leipzig.

In Leipzig werden rund 150 Geistes- und Sozialwissenschaftler - ein Drittel von ihnen aus dem Ausland, vor allem aus den acht mittel- und osteuropäischen EU-Beitrittsländern - die historischen und die aktuellen Entwicklungsprozesse im östlichen Europa diskutieren. Prominente Teilnehmer sind Miroslav Hroch (Prag), Susan Zimmermann (Budapest), Vojtech Mastny (Arlington), Matti Klinge (Helsinki), Yfaat Weiss (Haifa), Wlodzimierz Borodziej (Warschau) und andere.

Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen (Programm siehe mittleren Teil dieser Pressemitteilung).
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Tagungsort: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Veranstaltungssaal,Grimmaische Straße 6, 04109 Leipzig

Beginn: 22. Januar, 18 Uhr
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Den Auftaktvortrag hält am Donnerstag, dem 22. Januar 2004, der in Leipzig und Jerusalem lehrende Zeithistoriker Dan Diner zum Thema "Geschichte zwischen Gesellschaft und Gedächtnis" (Ort: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Straße 6, 04109 Leipzig; Zeit: 18 bis 20 Uhr).

Am Freitag, dem 23. Januar 2004, finden an drei zentralen Tagungsorten fünf thematische Parallelsektionen statt, eingeleitet von führenden Fachleuten:

Sektion 1: Gedächtnis, Erinnerung, Vergangenheit (Holm Sundhaussen, Berlin)
Sektion 2: Wirtschaftshandeln und Kultur (Rolf H. Hasse, Leipzig)
Sektion 3: Identität und Wahrnehmung (Yfaat Weiss, Haifa)
Sektion 4: Regionalisierung und Verräumlichung (Karl Schlögel, Frankfurt/Oder)
Sektion 5: Europa als Projekt (Miroslav Hroch, Prag)

Den Schlusspunkt setzt am Sonnabend, dem 24. Januar 2004, der Kultur­historiker Michael Geyer aus Chicago mit einem Vortrag zum Thema "Europa: eine Überlegung zu den Verlaufsformen von Nationalisierung, Regionalisierung und Globalisierung im 19. und 20. Jahrhundert" (Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Straße 6, 04109 Leipzig; 12 bis 13 Uhr).

Tagungsprogramm

Donnerstag, 22. Januar 2004, 18:00 Uhr

Eröffnung

Begrüßung: Prof. Dr. Stefan Troebst, Professor für Kulturstudien Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig

Grußworte von Prof. Dr. Franz Häuser, Rektor der Universität Leipzig; Matthias Rößler, Minister für Wissenschaft und Kunst in Sachsen (angefragt);
Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung

Auftaktvortrag
Prof. Dr. Dan Diner, Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur, Leipzig:
Geschichte zwischen Gesellschaft und Gedächtnis

Freitag, 23. Januar 2004, 09.00 Uhr
Parallelsektionen (bis 17.30)

1. Gedächtnis, Erinnerung, Vergangenheit
2. Wirtschaftshandeln und Kultur
3. Identität und Wahrnehmung
4. Regionalisierung und Verräumlichung
5. Europa als Projekt

18.00 Uhr
Empfang der Stadt Leipzig im Neuen Rathaus
Präsentation durch den Leipziger Bürgermeister Holger Tschense: "Leipzig und Osteuropa"

Sonnabend, 24. Januar 2004, 09:30 Uhr
Berichte aus den fünf Sektionen und Ergebnisdiskussion

12.00 Uhr
Schlussvortrag
Prof. Dr. Michael Geyer, University of Chicago:
Europa: Eine Überlegung zu den Verlaufsformen von Nationalisierung, Regionalisierung und Globalisierung im 19. und 20. Jahrhundert"
(Moderation: PD Dr. Matthias Middell, Leipzig)
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Bitte melden Sie sich per E-Mail, knaumann@uni-leipzig.de oder per Fax (0341) 9605261
an bei der Kolloquiumskoordinatorin Katja Naumann, Tel (0341)97 30246.
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Ein Tagungsreader mit den Tagungsvorträgen ist zu finden unter: http://www.uni-leipzig.de/zhs/kolloquium-volkswagenstiftung).
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Kontakt VolkswagenStiftung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dr. Christian Jung, Telefon: 05 11/83 81 - 380, E-Mail: jung@volkswagenstiftung.de

Kontakt Kolloquium:

Katja Naumann M. A.
- Kolloquiumskoordinatorin -
Zentrum für Höhere Studien der Universität Leipzig
Telefon 03 41/97 - 3 02 46
knaumann@uni-leipzig.de

Prof. Dr. Stefan Troebst
Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) an der Universität Leipzig
Telefon: 03 41/97 - 3 05 84
Mobil: 01 74/9 16 40 61
troebst@uni-leipzig.de
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Weitere Informationen finden Sie auf der Kolloquiumshomepage unter
http://www.uni-leipzig.de/zhs/kolloquium-volkswagenstiftung.
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