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Uni Kassel: Träger des Alternativen Nobelpreises werben für Right Livelihood im Unterricht

15.05.2014 - (idw) Universität Kassel

Das Zentrum für Lehrerbildung an der Universität Kassel entwickelt ein Konzept, wie die Themen Ökologie, soziale Gerechtigkeit und Frieden in der Ausbildung von Pädagogen verankert werden können. Eine Tagung versammelt dafür unter anderem drei Träger des Alternativen Nobelpreises. Wie können die Gedanken des Right Livelihood Award (in Deutschland als Alternativer Nobelpreis bekannt) zu Ökologie, sozialer Gerechtigkeit und Frieden im Rahmen einer zukunftsweisenden Lehrerbildung künftig nachhaltig in Schule und Unterricht eingebunden werden? Dieser Frage widmet sich eine internationale Konferenz des Zentrums für Lehrerbildung der Universität Kassel mit dem Titel Teaching Right Livelihood Education in a Globalized World am 22. und 23. Mai 2014. Gemeinsam mit drei Preisträgern des Right Livelihood Awards (in Deutschland als Alternativer Nobelpreis bekannt) und weiteren renommierten Referentinnen und Referenten aus dem Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung werden die rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Thema Globale Entwicklung aus wissenschaftlicher, gesellschaftlicher und bildungspolitischer Perspektive bearbeiten. Ziel ist es, ein Konzept zu entwickeln, mit dem die Themen Ökologie, soziale Gerechtigkeit und Frieden in der Kasseler Lehrerbildung verankert werden können. Die Tagung wird in enger Kooperation mit der Right Livelihood Award Foundation und dem Right Livelihood College organisiert und von der Heidehof-Stiftung, dem Stifterverband für die deutsche Wissenschaft sowie dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert.

In einer neuartigen Kombination aus wissenschaftlicher Tagung und schulpraktischen Foren entwickeln erstmals Erziehungswissenschaftler, Fachdidaktiker und Fachwissenschaftler unterschiedlicher Fachbereiche der Universität Kassel gemeinsam mit Ausbildern aus Studienseminaren, Lehrkräften, Studierenden und Schülern modellhaft Formate, in denen die Inhalte des Right Livelihood altersgerecht und erfahrungsbezogen thematisiert und fächerübergreifend bearbeitet werden. Ergänzend zur Tagung werden in einigen Fachbereichen der Universität Kassel Lehrveranstaltungen angeboten, in denen Lehramtsstudierende Gelegenheit haben, sich aus unterschiedlichen Perspektiven, dabei aber immer theorie- und berufsfeldbezogen mit den eingeladenen Preisträgern des Right Livelihood Award zu befassen. Auch Schulen der Region werden in diesen Seminaren mit einbezogen. Die entstandenen Konzepte und Unterrichtsmaterialien werden den Preisträgern und Tagungsteilnehmern im Verlauf der Veranstaltung präsentiert, mit ihnen gemeinsam weiter entwickelt und im Anschluss daran publiziert.

An der Tagung nehmen drei Preisträger des alternativen Nobelpreises teil: Prof. Dr. Raúl Montenegro (Argentinien), Dipal C. Barua (Bangladesh) und Dr. Sima Samar (Afghanistan).

Mit den Referentinnen und Referenten Dr. Monika Griefahn, Ministerin a.D. und Co-Vorsitzende und Jury-Mitglied der Right Livelihood Award Foundation, Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Co-Präsident des Club of Rome, Prof. Dr. Gerd Michelsen, Vorstandsmitglied in der Deutschen UNESCO-Kommission sowie Mitglied des UN-Nationalkomitees Bildung für nachhaltige Entwicklung, Prof. Dr. Claus Vajen, Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit und PD Dr. Aram Ziai konnten zudem namhafte Expertinnen und Experten gewonnen werden, die die Bedeutung der ausgezeichneten Projekte aus einer fachlichen Perspektive erläutern.

Für die Veranstaltung sind noch einige wenige Plätze frei. Anmeldung und weitere Informationen unter
www.uni-kassel.de/einrichtungen/zlb/internationale-jahrestagung-2014.html.

Die Preisträger des Right Livelihood Awards sowie die Veranstalter stehen auf Anfrage für Presseinterviews zur Verfügung (Kontakt s.u.).

Bild von Sima Samar (Foto: Right Livelihood Foundation):
www.uni-kassel.de/uni/fileadmin/datas/uni/presse/anhaenge/2014/samar.jpg

Bild von Raúl Montenegro (Foto: Right Livelihood Foundation):
www.uni-kassel.de/uni/fileadmin/datas/uni/presse/anhaenge/2014/montenegro.jpg

Bild von Dipal C. Barua (Foto: Right Livelihood Foundation):
www.uni-kassel.de/uni/fileadmin/datas/uni/presse/anhaenge/2014/barua.jpg


Kurzportraits der geladenen Preisträger/-innen des Right Livelihood Awards sowie der Referentinnen und Referenten finden Sie unter
www.uni-kassel.de/uni/fileadmin/datas/uni/presse/anhaenge/2014/Kurzportraits.pdf

Kontakt:
Dr. Ellen Christoforatou
Universität Kassel
Geschäftsführung Zentrum für Lehrerbildung
Tel.: +49 561 804-2323
E-Mail: christoforatou@uni-kassel.de Weitere Informationen:http://www.uni-kassel.de/uni/nc/universitaet/nachrichten/article/traeger-des-alt...
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