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Drei Sonderforschungsbereiche gehen in die nächste Runde

16.05.2014 - (idw) Justus-Liebig-Universität Gießen

Gelungene Vernetzung Positive Bewertungen für alle zur Begutachtung anstehenden Transregios (SFB/TRR) an der Justus-Liebig-Universität Gießen Großes Lob an alle Beteiligten: Drei Sonderforschungsbereiche an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) gehen nach einer positiven Begutachtung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in die Verlängerung. Die wissenschaftlichen Erfolge und intensiven Bemühungen um interdisziplinäre Vernetzungen auch mit anderen Universitäten und Einrichtungen haben die Gutachter mit ihren Empfehlungen zur weiteren Förderung in den kommenden vier Jahren honoriert. Im Fokus der wissenschaftlichen Arbeiten steht eine breite Palette von Themen: Es geht um Knochenersatzmaterialien, die Regulation der Genaktivität und die Abwehr von Lungenentzündungen.

Es handelt sich bei allen drei Sonderforschungsbereichen, die aktuell zur Begutachtung anstanden, um Sonderforschungsbereiche an mehreren Standorten, sogenannte Transregios (SFB/TRR). Die JLU ist bei zwei Sonderforschungsbereichen (SFB/TRR 79 und SFB/TRR 81) als Sprecherhochschule federführend; am SFB/TRR 84 ist sie maßgeblich beteiligt und stellt den stellvertretenden Sprecher. JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee dankt allen beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für ihr Engagement, das solche gemeinsamen Erfolge erst ermögliche: Alle drei Transregios stellen eine nachhaltige Stärkung des lebenswissenschaftlichen Schwerpunktes der JLU in der Zusammenarbeit mit starken Partnern in Deutschland und international dar. Ich bin sehr froh darüber, dass alle Projekte nun in eine weitere Runde gehen können, betonte der JLU-Präsident.

SFB/TRR 79: Werkstoffe für die Hartgeweberegeneration im systemisch erkrankten Knochen
Beteiligte Einrichtungen: die Universitäten Gießen, Dresden und Heidelberg, das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg und die Leibniz-Institute für Festkörper- und Werkstoffforschung und für Polymerforschung in Dresden.
(Sprecher: Prof. Dr. Christian Heiß, Unfallchirurgie, vormals Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Reinhard Schnettler, JLU)

SFB/TRR 81: Chromatin-Veränderungen in Differenzierung und Malignität
(bislang einziger SFB in Hessen mit direkter internationaler Beteiligung)
Beteiligte Einrichtungen: die Universitäten Gießen, Marburg und Rotterdam sowie das Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim
(Sprecher: Prof. Dr. Rainer Renkawitz, Institut für Genetik der JLU)

SFB/TRR 84: Angeborene Immunität der Lunge: Mechanismen des Pathogenangriffs und der Wirtsabwehr in der Pneumonie
Beteiligte Einrichtungen: die Universitäten Gießen und Marburg, die Charité Universitätsmedizin Berlin, das Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin und das Robert-Koch-Institut in Berlin
(Federführung/Sprecher: Prof. Dr. Norbert Suttorp, Charité Berlin /
stellvertretender Sprecher: Prof. Dr. Jürgen Lohmeyer, JLU, Leiter der klinischen Forschergruppe Infektiologie, Medizinische Klinik II)

Kontakt
SFB/TRR 79:
Prof. Dr. Christian Heiß (Sprecher), Justus-Liebig-Universität Gießen
Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
Rudolf-Buchheim-Straße 7, 35392 Gießen
Telefon: 0641 98544602
E-Mail: R.S.Transregio@chiru.med.uni-giessen.de

SFB/TRR 81:
Prof. Dr. Rainer Renkawitz
Institut für Genetik
Heinrich-Buff-Ring 58, 35392 Gießen
Telefon: 0641 99-35460
E-Mail: Rainer.Renkawitz@gen.bio.uni-giessen.de

SFB/TRR 84:
Prof. Dr. Jürgen Lohmeyer
Zentrum für Innere Medizin, Medizinische Klinik II
Klinikstraße 36, 35392 Gießen
Telefon: 0641 98557060
E-Mail: Juergen.Lohmeyer@innere.med.uni-giessen.de

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Die 1607 gegründete Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist eine traditionsreiche Forschungsuniversität, die mehr als 26.500 Studierende anzieht. Neben einem breiten Lehrangebot von den klassischen Naturwissenschaften über Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften bis hin zu Sprach- und Kulturwissenschaften bietet sie ein lebenswissenschaftliches Fächerspektrum, das nicht nur in Hessen einmalig ist: Human- und Veterinärmedizin, Agrar-, Umwelt- und Ernährungswissenschaften sowie Lebensmittelchemie. Unter den großen Persönlichkeiten, die an der JLU geforscht und gelehrt haben, befindet sich eine Reihe von Nobelpreisträgern, unter anderem Wilhelm Conrad Röntgen (Nobelpreis für Physik 1901) und Wangari Maathai (Friedensnobelpreis 2004). Seit 2006 wird die JLU sowohl in der ersten als auch in der zweiten Förderlinie der Exzellenzinitiative gefördert (Excellence Cluster Cardio-Pulmonary System ECCPS; International Graduate Centre for the Study of Culture GCSC). Weitere Informationen:http://www.uhi-giessen.de

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