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Forscher gründen deutsch-thailändisches Exzellenzzentrum für Digitales Engineering in Bangkok

16.05.2014 - (idw) Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF

Das Fraunhofer IFF, die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und die größte thailändische Forschungsgesellschaft NSTDA beginnen in diesen Tagen den Aufbau eines gemeinsamen Exzellenzzentrums in Bangkok. Von hier aus sollen modernste Digital-Engineering-Methoden den Weg in die Lehre und in die Industrie Thailands finden. Bangkok/Magdeburg. Nachdem sie im Oktober 2013 in Magdeburg eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet haben, wird es für die Forscher nun konkret: In einer Workshopreihe mit insgesamt mehr als einhundert Teilnehmern beraten sie derzeit in der thailändischen Hauptstadt, wie sie das geplante Zentrum für Digital Engineering im Science Park der National Science and Technology Development Agency (NSTDA) aufbauen können.
Zum Jahresende soll es eröffnet werden, um einerseits Studierende die akademische Ausbildung auf diesem Gebiet an ihren Universitäten zu ermöglichen. Andererseits sollen sich die digitalen Technologien auch in Thailands Wirtschaft durchsetzen. Gelingen soll beides über Partnerschaften mit der Industrie und den wichtigsten Universitäten des Landes, unter anderem in Bangkok, Chiang Mai und Khon Kaen.

So soll aus dem deutschlandweit bisher einmaligen Masterstudiengang Digital Engineering an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ein dualer Studiengang werden und künftig auch an Thailands Universitäten angeboten werden. Absolventen erhalten einen Doppelabschluss, der in beiden Ländern anerkannt wird.
Die Magdeburger Fraunhofer-Forscher und ihre Kollegen von der Otto-von-Guericke-Universität arbeiten seit Jahren in ihrem gemeinsam errichteten Center for Digital Engineering zusammen. Über die Außenstelle des Fraunhofer IFF in Bangkok bestehen seit Jahren enge Verbindungen zur Wirtschaft und den Universitäten des Landes, die beide Seiten auf diese Weise intensivieren wollen.

Im Exzellenzzentrum werden sich die King Mongkuts University of Technology aus Thonburi sowie North Bangkok, die Chiang Mai University, die Thammasat University, die Kasetsart University, die Khon Kaen University, die Mae Fah Luang University sowie die Prince of Songkla University engagieren. Die thailändischen Universitäten, mit beeindruckenden Studentenzahlen von teilweise bis zu 60000 Studierenden, stehen dabei jeweils für einen spezifischen Forschungsaspekt, wie beispielsweise Engineering, Medizintechnik, Stadt- und Infrastrukturentwicklung, Umwelt oder Logistik. Weitere Informationen:http://www.iff.fraunhofer.de/de/international/asean-office.html
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