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Qualifikation von Lehramtsstudierenden für Sprachenbildung in allen Fächern

20.05.2014 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Sprachliche Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern gelten als Schlüssel für eine erfolgreiche Bildungsbiografie. Neun niedersächsische Hochschulen wollen deshalb die diagnostischen und methodischen Kompetenzen von Lehrkräften aller Fächer ausbauen und in allen Phasen der Lehramtsausbildung verankern. Zum Auftakt des Verbundprojekts Umbrüche gestalten Sprachenförderung und -bildung als integrale Bestandteile innovativer Lehramtsausbildung lädt die Universität Göttingen am Freitag, 23. Mai 2014, zu einer öffentlichen Veranstaltung mit der Niedersächsischen Kultusministerin ein. Pressemitteilung Nr. 111/2014

Qualifikation von Lehramtsstudierenden für Sprachenbildung in allen Fächern
Auftakt des Verbundprojekts Umbrüche gestalten am 23. Mai 2014 an der Universität Göttingen

(pug) Sprachliche Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern gelten als Schlüssel für eine erfolgreiche Bildungsbiografie. Bisher jedoch werden Lehramtsstudierende nicht ausreichend für diese Aufgabe ausgebildet. Neun niedersächsische Hochschulen wollen deshalb die diagnostischen und methodischen Kompetenzen von Lehrkräften aller Fächer ausbauen und in allen Phasen der Lehramtsausbildung verankern. Dabei werden sie vom Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache der Universität zu Köln bis 2017 mit 1,25 Millionen Euro und vom Niedersächsischen Kultusministerium mit etwa 670.000 Euro unterstützt. Zum Auftakt des Verbundprojekts Umbrüche gestalten Sprachenförderung und -bildung als integrale Bestandteile innovativer Lehramtsausbildung lädt die Universität Göttingen am Freitag, 23. Mai 2014, zu einer öffentlichen Veranstaltung mit der Niedersächsischen Kultusministerin ein.

Kinder und Jugendliche, die nicht über die erforderlichen sprachlichen Kompetenzen verfügen, haben bedeutend schlechtere Chancen auf eine höhere Schulbildung, eine qualifizierte Ausbildung oder einen akademischen Hochschulabschluss, erläutert die Initiatorin und Projektleiterin Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin der Universität Göttingen. Dies stellt die Lehramtsausbildung vor neue Herausforderungen, auf die das Projekt mit der Entwicklung eines strukturierten schulform- und fächerspezifischen Qualifizierungsangebots in den Bereichen Sprachenförderung und Deutsch als Zweitsprache reagiert. Die schulische Fachsprache bereitet Schülerinnen und Schülern häufig Probleme. Deshalb müssen unsere zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer auf die adäquate Vermittlung dieser Bildungssprache in heterogenen Schulklassen und in jedem Unterrichtsfach optimal vorbereitet werden, so Prof. Casper-Hehne.

Die öffentliche Auftaktveranstaltung des Projekts Umbrüche gestalten am 23. Mai beginnt um 14.15 Uhr im Alfred-Hessel-Saal des Historischen Gebäudes der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek, Papendiek 14. Zur Eröffnung sprechen

Prof. Dr. Reiner Finkeldey, Vizepräsident für Forschung der Universität Göttingen,
Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt,
die Vorsitzende des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration, Prof. Dr. Christine Langenfeld, sowie
Prof. Dr. Michael Becker-Mrotzek, Direktor des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache.

Der Festvortrag von Prof. Dr. Angelika Redder von der Universität Hamburg trägt den Titel Sprachenbildung und Mehrsprachigkeit an Hochschulen. Nach der Vorstellung des Projekts durch die Projektleiterin Prof. Casper-Hehne besteht im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit den lokalen Projektleiterinnen und -leitern der neun Hochschulen die Möglichkeit, über die Frage Sprachenförderung und Sprachenbildung für eine innovative Lehramtsausbildung, aber wie? ins Gespräch zu kommen.

Neben der Universität Göttingen sind an dem Projekt die Technische Universität Braunschweig, die Universität Hannover, die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie die Universitäten Hildesheim, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück und Vechta beteiligt. Unterstützt wird das Projekt vom Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache, dem Niedersächsischen Kultusministerium und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Das Gesamtvolumen des Projekts liegt bei rund 2,7 Millionen Euro.

Hinweis an die Redaktionen:
Journalisten sind zur Veranstaltung herzlich eingeladen. Für Interviews stehen die Projektleiterin Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne, Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und Prof. Dr. Michael Becker-Mrotzek, Direktor des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache, zur Verfügung.


Kontaktadresse:
Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne
Vizepräsidentin der Georg-August-Universität Göttingen
Wilhelmsplatz 1, 37073 Göttingen, Telefon (0551) 39-13110
E-Mail: hiltraud.casper-hehne@zvw.uni-goettingen.de
Internet: http://www.uni-goettingen.de/de/vizepraesidentin-prof-dr-hiltraud-casper-hehne-/110984.html Weitere Informationen:http://www.sprachen-bilden-niedersachsen.de
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