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Erfolg für Medizinische Fakultät: DFG fördert weiterhin den wissenschaftlichen Nachwuchs

21.05.2014 - (idw) Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert weiterhin den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Medizinischen Fakultät Halle-Wittenberg. Bis zu 5 Millionen Euro wurden für den Zeitraum 2014-2019 für das Graduiertenkolleg "Posttranskriptionelle Regulation der Genexpression - Mechanismen und Rolle in der Pathogenese" bewilligt. Ein großer Erfolg für die Medizinische Fakultät: Erstmals ist es gelungen, ein unter Federführung der halleschen Universitätsmedizin stehendes Verbundforschungsprogramm, das Graduiertenkolleg 1591 (GRK1591), zu verstetigen. Das 2010 eingerichtete Graduiertenkolleg wird über 2014 hinaus bis zum Jahr 2019 durch die DFG mit einer Summe zwischen von ca. 4-5 Millionen Euro gefördert. Trotz nicht vorhandener externer Unterstützung durch das Land ist es uns gelungen, dass Graduiertenkolleg seit 2010 erfolgreich aufzubauen und die DFG von unserem Zukunftspotential zu überzeugen, erklärte Prof. Dr. Stefan Hüttelmaier, Sprecher des GRK1591. Der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Michael Gekle, fügt hinzu: Gerade in der gegenwärtig schwierigen Situation der Universitätsmedizin Halle (Saale) unterstützt und bestätigt die DFG-Entscheidung unseren eingeschlagenen Weg. Die Fakultät könne damit erste Früchte der seit 2011 eingeleiteten Reformen im Sinne der Forschungsprofilierung ernten. Er betonte zudem, dass die Zusammenarbeit mit der Naturwissenschaftlichen Fakultät im Rahmen des Graduiertenkollegs sehr gut funktioniert.

In GRK1591 können Nachwuchsforscher in einem Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf einem hohen fachlichen Niveau promovieren. Das Graduiertenkolleg (GRK-1591) "Posttranskriptionelle Regulation der Genexpression - Mechanismen und Rolle in der Pathogenese" verbindet die Grundlagenforschung im Bereich Genexpression (Ausprägung der genetischen Informationen) mit biomedizinischen und klinischen Fragestellungen. Hierdurch sollen Mechanismen der Entstehung und Progression diverser Krankheiten charakterisiert werden. Diese Zielstellung profitiert von der Zusammenführung naturwissenschaftlicher und medizinischer Expertise unter dem Dach des GRK1591 und eröffnet interdisziplinär und translational ausgerichtete Forschungs- und Ausbildungsoptionen.

Bis zum Jahr 2019 können 17 medizinische und 12 naturwissenschaftliche Doktoranden inkl. erheblicher Sachkosten gefördert werden. Insgesamt werden sechs medizinische Forschungsprojekte im Rahmen des GRKs durchgeführt, hinzu kommen Projekte aus der Naturwissenschaftlichen Fakultät 1 und dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie. Dabei werden Krankheitsmechanismen bei Menschen und Pflanzen untersucht: Wir bündeln die in Halle vorhandenen Expertisen auf eine in Deutschland einzigartige Art und Weise, findet Prof. Hüttelmaier.
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