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BMWi kürt Sieger des Ideenwettbewerbs Schule 2030 Lernen mit Energie

22.05.2014 - (idw) Projektträger Jülich

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat im November 2013 den Preis Schule 2030 Lernen mit Energie ausgelobt. Im Rahmen der Berliner Energietage wurden sieben innovative Konzepte zum Neubau oder zur Sanierung von Schulen zur Steigerung der Energieeffizienz am 20. Mai 2014 im Ludwig Erhard Haus ausgezeichnet. Die Schule ist für Kinder und Jugendliche ein wichtiger Lern- und Lebensraum. Hier sollen sie unter möglichst optimalen Bedingungen auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet werden. Im Zuge der Energiewende und der damit verbundenen Anforderungen, die Energieeffizienz in Gebäuden zu steigern, müssen auch neue Konzepte für Schulgebäude entwickelt werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat im November 2013 im Rahmen der Fördermaßnahme EnOB Forschung für Energieoptimiertes Bauen zum dritten Mal den Ideenwettbewerb Schule 2030 Lernen mit Energie ausgerufen. Gesucht wurden innovative Konzepte zum Neubau oder zur Sanierung von Schulen zur Steigerung der Energieeffizienz.

Am Rande der Berliner Energietage wurden am 20. Mai 2014 im Ludwig Erhard Haus sieben wegweisende Projekte mit einem Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro geehrt. Die Gewinner konnten in ihren Konzepten gestalterische Aspekte auf ideale Weise mit neuesten Energietechnologien verknüpfen und damit die Jury überzeugen, so Markus Kratz, Laudator bei der Preisverleihung und Fachbereichsleiter beim Projektträger Jülich (PtJ). Neben den Hauptkategorien Gesamtkonzept Sanierung und Gesamtkonzept Neubau vergab die fünfköpfige Fachjury auch Sonderpreise in den Kategorien Innovative Wärmeschutzkonzepte, Innovative Energieversorgung, Innovative Lüftungskonzepte, Innovative Beleuchtungskonzepte und Innovative partizipative Planung.

Die Ausschreibung richtete sich an interdisziplinäre Teams aus Architekten, Fachplanern, Bauherren oder Arbeitsgemeinschaften, deren Projekte zum Zeitpunkt der Einreichung noch nicht abgeschlossen waren. Zu den Beurteilungskriterien der Jury zählten unter anderem ein effizienter Umgang mit Energie, die architektonische Gestaltung und Aufenthaltsqualität im Gebäude sowie die Berücksichtigung der Nutzerperspektive. Neben der Optimierung des Arbeitsumfeldes stand auch die Sensibilisierung der Lernenden und Lehrenden für den Umgang mit der Ressource Energie im Fokus. Die Organisation des Wettbewerbs erfolgte durch die Begleitforschung Schule in Zusammenarbeit mit PtJ im Auftrag des BMWi.

Ausgezeichnet wurden:

Sanierung des Schul- und Sportzentrums zum Plusenergiestandard und
Lernumfeldverbesserung, Lohr (Gesamtkonzept Sanierung + Innovatives Lüftungskonzept)
Sanierung der Schule zur Plusenergieschule, Rostock-Reutershagen (Gesamtkonzept Sanierung)
Sanierung der Uhlandschule zur Plusenergieschule, Stuttgart-Rot (Gesamtkonzept Sanierung)
Sanierung des Berufskollegs zur Plusenergieschule, Detmold (Gesamtkonzept Sanierung und Innovatives Beleuchtungskonzept)
Neubau des Plusenergie-Gymnasiums Willibald-Gluck, Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz (Gesamtkonzept Neubau und Innovative partizipative Planung)
Neubau der CO2-neutralen Grundschule mit Energieverbund zum benachbarten Rathaus und Sporthalle, Ostfildern (Gesamtkonzept Neubau und Innovative Energieversorgung)
Energetische Sanierung der Grundschule, Weimar (Innovatives Wärmeschutzkonzept)

In der Fachjury saßen:
Prof. Peter Hübner, Hübner Forster Hübner Remes Freie Architekten
Prof. Andreas Wagner, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Hans Erhorn, Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP)
Roman Alexander Jakobiak, daylighting.de, Berlin
Doris Laase, Projektträger Jülich

Über den Projektträger Jülich

Als einer der großen Projektträger in Deutschland ist der Projektträger Jülich Partner für Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Mit seinen Kompetenzen im Forschungs- und Innovationsmanagement unterstützt er seine Auftraggeber in Bund und Ländern sowie die Europäische Kommission bei der Realisierung ihrer forschungspolitischen Zielsetzungen. Förderinteressenten und Antragsteller berät er über aktuelle Förderinitiativen und betreut sie bei der Vorbereitung und Umsetzung ihrer Vorhaben.


Ansprechpartner/in
Doris Laase
Tel.: 02461 61-9736
E-Mail: d.laase@fz-juelich.de Weitere Informationen:http://www.enob.info/de/schule-2030/http://www.enob.info/de/forschungsfelder/enob-forschungsinitiative-im-detail/ene...http://www.enob.info/
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