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Einfach mal loslegen 6. Bayerischer Mediengipfel der HAM in Erding

22.05.2014 - (idw) Hochschule für angewandtes Management

Titel des 6. Bayerischen Mediengipfels war Erfolgsfaktoren für Internet Start-ups. Namhafte Experten aus dem Umfeld der Unternehmensgründung lieferten interessante Ansätze. Am Mittwoch, 21.05.2014, diskutierten namhafte Experten aus dem Umfeld Unternehmensgründung und der Start-up-Szene in den Räumen der Hochschule angeregt über Erfolgsfaktoren, aber auch Risiken und Stolpersteine für Gründer von Start-ups:
Andreas Bruckschlögl Co-Founder OnPage.org GmbH & Vorstand der Region Bayern im Bundesverband Deutsche Start-ups
Andreas Unseld Unternehmer und Investment Manager UnternehmerTUM
Alexander Lasslop Gründer & Vorstand Venturate AG (vorher mydays)
Frederik Roever Gründer der becoacht GmbH (ehemaliger CFO der Rocket Internet München GmbH)
Christian Königmaier/Michael Ostermaier: Gründer von broitel (HAM Eigengewächse, erfolgreich mit Ihrem Produkt, dem Leberkäsbroitel)
Der Gastgeber Prof. Dr. Dr. Claudius Schikora begrüßte die Gäste und Referenten mit einem Blick auf die vergangenen Mediengipfel an der Hochschule und stellte die Verbindung zu dem aktuellen Thema her. Anschließend erläuterte Prof. Dr. Claas Triebel in der Keynote die aktuellen Daten und Fakten von und für Start-ups. In den vergangenen Jahren ging die Zahl der Neugründungen zurück, obwohl die Rahmenbedingungen in Deutschland sehr gut wären. Deshalb suchte er gemeinsam mit den Experten nach Antworten, die aus ihren eigenen Erfahrungsschätzen berichteten:
In einem Punkt waren sich alle anwesenden gründungserfahren Diskussionsteilnehmer einig: Leidenschaft und Durchhaltevermögen, um auch unausweichliche Durststrecken überstehen zu können, sind die ausschlaggebenden Erfolgsfaktoren. Neben der Begeisterung für die eigene Idee kommt es vor allem auch auf das wann, wie und mit wem an, also welche Idee entwickle ich zu welchem Zeitpunkt mit welchem Team zu einer Geschäftsidee. Am Anfang steht die Nutzendefinition der eigenen Idee, nicht zu unterschätzen ist dabei die Beantwortung der grundlegenden Frage, ob es am Markt überhaupt Nachfrage für meine Idee/Produkt gibt; und wenn ja, wie schätze ich die Gründungs- und Wachstumsprozesse richtig ein? Außerdem ist es wichtig, sich selbst und seine Stärken und Schwächen richtig einzustufen, sodass ein komplementäres Team zusammen gestellt werden kann. Die Personen/das Team ist eine der wesentlichen Erfolgskomponenten bei Unternehmensgründungen.
In der abschließenden Diskussion ging das Expertenteam auf die Frage ein, was in Deutschland für die Gründerszene getan werden kann, um aus Großstädten wie München oder Berlin deutsche Silicon Valleys werden zu lassen. Es fehle an Raum, an Gründergeist und Mentalität für Gründungsideen, so die vorherrschende Meinung im Saal. Es existieren zwar viele Existenzgründerlehrstühle an deutschen Hochschulen, aber trotzdem entwickelt sich noch kein flächendeckender Gründergeist in der deutschen Gesellschaft.
Jedoch haben die Internet-Start-ups in jüngster Zeit die Gründerszene in Schwung gebracht und das gesellschaftliche Bild geändert ein kleiner Prozess des Wandels. So lautete dann auch das Fazit und der Rat zweier junger Gründer, Absolventen der Hochschule für angewandtes Management, zum Abschluss: Einfach mal loslegen!
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