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HHU stärkt strukturierte Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses

26.05.2014 - (idw) Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Die Heine Research Academies (HeRA) vereinen die unterschiedlichen Programme zur Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses der HHU unter einem Dach. Das aus eigenen Mitteln finanzierte Programm ist ein wichtiger Beitrag zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Jetzt wurde es offiziell vorgestellt. Die HeRA sind ein Zusammenschluss der vorhandenen fakultären Graduiertenakademien der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, der Medizinischen und der Philosophischen Fakultäten der HHU. Gemeinsam kümmern sie sich künftig um die stetige Verbesserung der Qualität der Doktorandenausbildung an der HHU. Diese Akademien sind eine zentrale Anlaufstelle für Promovierende strukturierter Promotionsprogramme und Individualpromovierende. Für das Rektorat der HHU sind Ausbau und Weiterentwicklung der strukturierten Promotionsausbildung ein zentrales und mit großem Ehrgeiz verfolgtes strategisches Ziel, sagt Rektor Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper anlässlich der offiziellen Vorstellung der HeRA am 22.05.2014. Piper sieht die Bedeutung der HeRA auch im größeren Kontext: Die neue Dacheinrichtung ist ein Meilenstein für eine nachhaltig erfolgreiche und starke Position der HHU im internationalen Wettbewerb der Promotionsstandorte.

Für Prof. Dr. Lutz Schmitt, Prorektor für Forschung und Innovation und Sprecher der HeRA, demonstrieren die Heine Research Academies dem wissenschaftlichen Nachwuchs, dass er an der HHU die Anerkennung und Wertschätzung findet, die ihm zukommt. Die HeRA werden die Graduiertenausbildung an der HHU bewerben und jungen Wissenschaftlern helfen, Karriereperspektiven zu entwickeln. Egal, ob diese innerhalb oder auch außerhalb der Universität liegen, so Schmitt.

Das Bemühen um die verbesserte Begleitung und Strukturierung von Promotionen ist ein zentrales Anliegen des amtierenden Rektorats. Mittels des neu geschaffenen Strategischen Forschungs-Fonds werden in 10 Jahren (2008 - 2018) rd. 10 Millionen Euro in über 20 Programme investiert. Zusätzlich fließen weitere 800.000 Euro jährlich aus dem Haushalt der Universität für die Heine Research Academies. Die Hochschulleitung ist stolz darauf, dass die Promotionsausbildung, anders als an anderen Universitäten, in hohem Maß aus eigenen Mitteln finanziert und so die Nachhaltigkeit der Entwicklung deutlich wird.

Die jetzt verwirklichte Idee eines gemeinsamen Dachs wurde bereits seit 2009 in Grundzügen entwickelt und 2011 durch das Rektorat in den Hochschulentwicklungsplan als strategisches Ziel aufgenommen. Innerhalb weniger Jahre entwickelten die drei beteiligten Fakultäten der HHU unter Moderation des Rektorats und im Austausch mit der Verwaltung gemeinsam die Idee weiter und beschlossen im Frühjahr 2013 die Gründung der HeRA. Das gewählte Konstrukt ist so offen gestaltet, dass sich bei Bedarf auch die weiteren Fakultäten der HHU anschließen können. Weitere Informationen:http://www.hera.hhu.de/
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