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Genpflanzen Chance für die Landwirtschaft oder Gefahr für den Verbraucher?

26.05.2014 - (idw) Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

In seiner Vortragsreihe Vom Urweizen der Steinzeit zu den Genpflanzen der Zukunft geht Prof. Dr. Peter Westhoff, Lehrstuhlinhaber für Entwicklungs- und Molekularbiologie der Pflanzen an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Entwicklung von der ersten Domestizierung der Pflanzen über die frühen Ackerbauern und Viehzüchter bis hin zur modernen Pflanzenzucht und zu neuen Methoden der grünen Gentechnik nach. Am Dienstag, den 27.05.2014, ab 19 Uhr im Haus der Universität, steht das Thema Genpflanzen Chance für die Landwirtschaft oder Gefahr für den Verbraucher? auf der Agenda:
Genpflanzen sind im öffentlichen Diskurs sehr präsent und weltweit auf dem Vormarsch. Forscher schleusen fremde Erbanlagen in Kulturpflanzen ein und können so Pflanzen nach Maß herstellen. Sie hoffen, die Pflanzen dadurch widerstandsfähiger gegen Schädlinge zu machen oder die Qualität der Nahrungsmittel zu verbessern. Die Industrie und viele Landwirte sehen die Chancen dieser neuen Technologie und befürworten sie. Die meisten Verbraucher in Europa sind dagegen skeptisch und sorgen sich um die Gefahren, die von diesen Genpflanzen für die Umwelt oder die Ernährung ausgehen könnten. Müssen wir uns fürchten oder kann die grüne Gentechnik auch dem Verbraucher nützen?

Prof. Dr. Peter Westhoff ist seit 1988 Lehrstuhlinhaber für Entwicklungs- und Molekularbiologie der Pflanzen an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er war, bzw. ist an vielen nationalen und internationalen Forschungsprojekten beteiligt und war sechs Jahre lang Mitglied des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 2013 wurde Prof. Westhoff in die Nationale Akademie der Wissenschaften (Leopoldina) aufgenommen, deren Aufgabe die Beratung von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zu aktuellen wissenschaftlichen und wissenschaftspolitischen Fragen ist.

Die Vortragsreihe ist öffentlich und kostenfrei. Jeweils dienstags ab 19 Uhr im Haus der Universität, Schadowplatz 14, in Düsseldorf.

Die Vorlesungsreihe wird durch den Exzellenzcluster CEPLAS "Von komplexen Eigenschaften zu synthetischen Modulen" organisiert, der seit November 2012 an den Universitäten Düsseldorf und Köln, sowie am Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtung und dem Forschungszentrum Jülich mit insgesamt 30 Mio. gefördert wird. Der Cluster hat sich die Entwicklung innovativer Strategien für eine nachhaltige Pflanzenproduktion zum Ziel gesetzt.

Die nächsten Themen und Termine:

17.06.2014 Pflanzen und Mikroben Freunde oder Feinde?
01.07.2014 Die Herausforderungen der Zukunft

Weitere Informationen:
CEPLAS
Dr. Céline Hönl
Tel.: ++49 (0)211 81-11996

(C.G.) Weitere Informationen:http://www.ceplas.eu
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