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Universität in Windhoek implementiert nach erfolgreicher Erprobung Wismarer Ausbildungsmodule

26.05.2014 - (idw) Hochschule Wismar, University of Applied Sciences: Technology, Business and Design

An der Hochschule Polytechnic of Namibia (PoN) haben im vergangenen Semester zwei Studentengruppen im Rahmen ihres regulären Studiums an zwei wirtschaftsnahen Projekten gearbeitet. Diese sind eine Kopie der Projekte, die seit 2009 an der Hochschule Wismar im Rahmen von so genannten Forschungs- und Entwicklungsteams bearbeitet werden und mit denen das unternehmerische Denken und Handeln der Studenten gefördert werden soll. Unternehmen der Stadt Windhoek haben Aufgaben gestellt, die von insgesamt sieben Studenten der unterschiedlichsten Studienrichtungen der PoN selbständig gelöst wurden. Es wurde ein Vermarktungskonzept für das größte Marketingunternehmen Namibias, Adforce, erstellt und Produktionsprozesse im Unternehmen Hangana Sea Food optimiert.

Die stellvertretende Leiterin des Robert-Schmidt-Institutes Wismar, Regina Krause, und Marco Berg, ein Student der Hochschule Wismar, der selbst in einem Forschungs- und Entwicklungsteam mitgearbeitet hatte, waren vergangenen Woche nach Namibia gereist. Dort haben sie sich gemeinsam mit den afrikanischen Kollegen über die Evaluierung der ersten beiden Teams, die im Dezember ihr Projekt an der PoN beendet haben, ausgetauscht. Dieser praxisnahe Teil des Studiums trug wesentlich zur Jobvermittlung aller teilnehmenden Studierenden direkt im Anschluss an ihr Studium im Februar dieses Jahres bei. Der Erfolg des Projektes veranlasste die namibische Hochschule es als Pflichtmodul in alle Studiengänge zu implementieren. Laut Aussagen der dortigen Hochschulleitung steht die Anerkennung durch den Senat kurz bevor. Damit trägt die Arbeit im Rahmen des seit 2012 laufenden DAAD-Programms Praxisnahe Partnerschaften mit Entwicklungsländern sichtbare Früchte. Die Implementierung der Pflichtmodule ist auch eine Würdigung der Arbeit des Robert-Schmidt-Institutes der Hochschule Wismar, einer zentralen Einrichtung, die sich insbesondere der Förderung des unternehmerischen Gedankens bereits während der Ausbildungsphase verpflichtet fühlt. Zu diesem Erfolg hat neben dem Betreuer der studentischen Forschungs- und Entwicklungsteams der Hochschule Wismar, Dr. Hartmut Domröse, auch ganz wesentlich die Industrie- und Handelskammer zu Schwerin beigetragen.

Die stellvertretende Leiterin dieses Robert-Schmidt-Institutes führte nicht nur Gespräche mit Studenten und Unternehmern, sondern auch mit der Hochschulleitung, um weitere Kooperationsmöglichkeiten zu besprechen. Dazu gehörte ein Besuch des Online-Weiterbildungszentrums, welches international einen sehr guten Ruf genießt, unterstreicht Regina Krause die Bedeutung dieses Zentrums. Weil auch auf diesem Gebiet der Ausbildung von namibischer Seite großes Interesse an einer Zusammenarbeit besteht, wird dessen Leiterin, Dr. Anna Möwes, im Juli dieses Jahres mit einer Delegation der PoN Wismar besuchen.

Ebenfalls im Juli dieses Jahres werden erstmals fünf Studierende der Hochschule Wismar im Rahmen der Kooperation mit der PoN für ein Semester nach Windhoek reisen. Das Interesse seitens der namibischen Studierenden war sehr hoch und wird durch die enge Zusammenarbeit der Internationalen Büros beider Hochschulen sowie dem Robert-Schmidt-Institut gesteuert. Es ist geplant weitere konkrete Kontakte zwischen Professoren und Instituten der Hochschule Wismar und der künftigen Namibia's University of Science and Technology (NUST) zu knüpfen.
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