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Geschlechterspezifische Unterschiede beim Schneesport

27.05.2014 - (idw) Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur

Zwei Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur untersuchten allfällige Unterschiede zwischen den Geschlechtern bei der Ausübung von Schneesport. Anlässlich der Konferenz ISCONTOUR 2014 erreichten sie den 3. Platz im Best Paper Award. Hauptmotivationsfaktoren für die Ausübung von Schneesport für Frauen sind Vergnügen, Entspannung/Erholung und Fitness. Dabei bevorzugen Frauen Eigenschaften wie Rücksichtnahme auf den Pisten, einfacher und schneller Zugang zu Liften/Gondeln und Sicherheit in Bezug auf die Pisten und das Equipment sowie deren Funktionalität. Dies geht aus der Befragung hervor, welche Monika Heeb-Lendi und Stephanie Nabitz, beide Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Institut für Tourismus und Freizeit ITF der HTW Chur, im Winter 2010/11 am Pizol durchgeführt haben.

Unterschiede auch in Schneesportbiographien
Die Autorinnen fragten sich, ob sich die Wahrnehmung und Motivation von Schneesport bei Frauen und Männern unterscheidet. Dazu haben sie einerseits die Angebots- als auch die Nachfrageseite in unsere Studie miteinbezogen, jedoch lag der Schwerpunkt auf der Nachfrageseite. Basierend auf der Literatur und mit Hilfe von 15 semi-strukturierten Interviews, haben Heeb-Lendi und Nabitz einen Fragebogen entwickelt, mit dem sie 1043 Personen beider Geschlechts befragt haben. Darüber hinaus lieferten ihnen Interviews mit Expertinnen und Experten Erkenntnisse seitens der Angebotsseite, welche in die Resultate miteingeflossen sind. Das Ergebnis dieser Studie zeigte, dass es geschlechterspezifische Unterschiede in der Wahrnehmung als auch in der Ausübung von Schneesport gibt und dass sich die Schneesportbiographie von Männern und Frauen ebenfalls unterschiedlich gestaltet.

Anerkennung an internationaler Konferenz
Mit ihrer Studie «Gender related differences in snow sports as a potential of alpine destinations» (siehe Downloads) belegten Stephanie Nabitz und Monika Heeb-Lendi anlässlich der zweiten International Student Conference in Tourism Research (ISCONTOUR) 2014 den 3. Platz beim Best Paper Award. Für die Konferenz, welche Anfang Mai im niederösterreichischen Krems stattfand, wurden 48 Paper eingereicht, von denen 28 für die Konferenz ausgewählt wurden. Die von den Fachhochschulen Krems und Salzburg organisierte Konferenz ermöglicht Studierenden sowie jungen Absolventinnen und Absolventen eines Bachelor- oder Master-Studiums, ihre Forschungsarbeiten einem internationalen Publikum aus der Tourismusindustrie, von Verbänden, Regierungen und Hochschulen zu präsentieren. An der diesjährigen Konferenz nahmen 190 Fachleute aus 18 Nationen teil.

Weitere Auskünfte:
Nabitz Stephanie, Bachelor (Honours) in International Business Management, MSc FHO in Business Administration
Tel. +41 (0)81 286 37 30
Fax +41 (0)81 286 39 16
stephanie.nabitz@htwchur.ch

Literatur:
Egger, R. und Maurer, C. (2014). ISCONTOUR 2014 Tourism Research Perspectives Proceedings of the International Student Conference in Tourism Research. Books on Demand, Norderstedt.

Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur mit ihren rund 1600 Studierenden ist eine regional verankerte Hochschule mit nationaler und internationaler Ausstrahlung. Sie bietet Bachelor-, Master- und Weiterbildungsstudiengänge in den Disziplinen «Bau», «Informationswissenschaft», «Management», «Multimedia Production», «Technik» sowie «Tourismus» an. Die HTW Chur betreibt in allen Fachbereichen angewandte Forschung und Entwicklung, führt Beratungen durch und bietet Dienstleistungen an. Die gesamte Hochschule ist ISO 9001:2008 zertifiziert. Die HTW Chur ist seit dem Jahr 2000 Teil der FHO Fachhochschule Ostschweiz. Bereits 1963 begann aber die Geschichte der Hochschule mit der Gründung des Abendtechnikums Chur. Anhang

Research Paper: «Gender related differences in snow sports as a potential of alpine destinations»
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