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Griechische oder europäische Finanzkrise?

02.06.2014 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Slawisten der Universität Jena laden am 4. Juni ein zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion über die europäische Krise Krise, Krise und kein Ende. Seit Jahren ist die europäische Finanzkrise medial präsent und dabei dreht sich vieles immer wieder um Griechenland. Doch sind andere südosteuropäische Staaten nicht genauso von der Krise betroffen oder mindestens bedroht?

Dieser Frage wird am Mittwoch (4. Juni) in einer Podiumsdiskussion im Senatssaal der Universität Jena (Fürstengraben 1) nachgegangen. Unter dem Titel Greek or European Economic Crisis? diskutieren Wissenschaftler aus Griechenland und Deutschland über Ursachen und Auswirkungen der Krise. Der Blick gehe dabei über die griechischen Grenzen hinaus, sagt Prof. Dr. Thede Kahl. Der Slawist von der Universität Jena lädt gemeinsam mit der Gastprofessorin Alexandra Ioannidou von der Universität Athen zur Diskussion ein.

Kahl betont, dass der Impuls für das Gespräch auf eine studentische Initiative zurückgeht: Unsere Studierenden haben ein großes Interesse an der Situation in den südosteuropäischen Ländern. Zurzeit haben die Studierenden die Chance, durch Prof. Dr. Alexandra Ioannidou einen Eindruck vom gegenwärtigen Alltagsleben in Griechenland zu erhalten. In einem Seminar der Slawistin aus Athen geht es u. a. um direkte Folgen der Krise für die griechische Bevölkerung.

Prof. Kahl betont, dass es voraussichtlich kontrovers zugehen werde in der Podiumsdiskussion. Seien die Diskutanten doch durchaus unterschiedlicher Meinung in Bezug auf die Ursachen der Krise. Zu Gast sind der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Spyros Marketos von der Universität Thessaloniki, der ehemalige Chefvolkswirt bei der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung Prof. Dr. Heiner Flassbeck, Dr. Georgios Tzogopoulos von der Hellenic Foundation for European and Foreign Policy sowie Prof. Dr. Heinz-Jürgen Axt, der Vize-Präsident der Südosteuropa-Gesellschaft. Die Diskussionsrunde moderieren Prof. Dr. Thede Kahl und Prof. Dr. Alexandra Ioannidou.

Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch (4. Juni) um 17 Uhr im Senatssaal der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Fürstengraben 1). Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass Fragen aus dem Publikum ausdrücklich erwünscht sind. Gefragt werden kann auf Deutsch, Englisch oder Griechisch.

Kontakt:
Prof. Dr. Thede Kahl
Institut für Slawistik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Ernst-Abbe-Platz 8, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 944725
E-Mail: Thede.Kahl[at]uni-jena.de Weitere Informationen:http://www.uni-jena.de
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