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Höchste Ehrung der Universität: Ehrensenator Otto Rettenmaier erhält Universitätsmedaille in Gold

02.06.2014 - (idw) Universität Hohenheim

Verleihung durch den Rektor der Universität unter geladenen Gästen am Montag, 2. Juni 2014, in der Speisemeisterei / Ministerialdirektoren der Ministerien für Finanzen und Wirtschaft sowie für Wissenschaft, Forschung und Kunst danken dem Spender bei anschließender Grundsteinlegung des Otto Rettenmaier-Audimax Mit seiner 3-Mio.-Euro-Spende hatte Ehrensenator Rettenmaier den Bau eines dringend benötigten Hörsaals erst möglich gemacht. Anlässlich der heutigen Grundsteinlegung verlieh ihm die Universität Hohenheim deshalb die Universitätsmedaille in Gold. Der Grundstein selbst enthält neben einem Vorlesungsverzeichnis und einer Flasche Wein aus dem Universitätswengert auch die Artikel von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten über die großherzige Millionenspende.

Es ist die höchste Ehrung, die die Universität Hohenheim an ihren Ehrensenator Otto Rettenmaier vergeben hat: Mit der Universitätsmedaille in Gold will sie die Dankbarkeit für ein außergewöhnliches Engagement bekunden, mit dem der Geehrte die Universität seit über drei Jahrzehnten fördert.

Einige Stationen des langjährigen gemeinsamen Weges zeichnete die Laudatio des Senates nach, die Prof. Dr. Stephan Dabbert bei der heutigen Ehrenzeremonie in der Speisemeisterei verlas. Demnach gründete sich die Beziehung zwischen Mäzen und Universität unter anderem auf die schon früh begonnene fachliche Zusammenarbeit der Agrarwissenschaften mit den Faserstoffwerken J. Rettenmaier & Söhne (JRS).

Finanziell und ideell unterstützte der Multi-Unternehmer unter anderem das Deutsche Landwirtschaftsmuseum, die Hohenheimer Gärten und das Schloss, wo dank seiner großzügigen Förderung die Renovierung der Aula, des Blauen Saals und des prächtigen Balkonsaals möglich war. 1984 verlieh die Universität Hohenheim ihrem Mäzen bereits die Ehrensenatorwürde. Seit 2005 ist Otto Rettenmaier Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse.

Spende schließt Finanzierungslücke des Landes

Den Höhepunkt seines Mäzenatentums erreichte Otto Rettenmaier im vergangenen September mit einer Spende über drei Millionen Euro für ein neues Hörsaalgebäude. Ihre großherzige Spende, Herr Rettenmaier, hat der Universität eine große Last von den Schultern genommen, so der Rektor. Auch künftige Generationen soll der Name des Gebäudes - Otto Rettenmaier-Audimax an diese Großzügigkeit erinnern.

In den vergangenen Jahren hat sich die Studierendenzahl in Hohenheim auf 10.000 Studierende verdoppelt ohne dass die Ausstattung der Universität angemessen Schritt halten konnte. Nach mehrjährigen Verhandlungen hatte das Finanzministerium 2012 einem neuen, großen Hörsaal zugestimmt war aber nur bereit, 2 Millionen der notwendigen 6 Millionen Euro Baukosten zu stellen.

Eigentlich seien Neubauten Aufgabe des Landes, für die die Universitäten keine Gelder zugewiesen bekämen, hatte Rektor Prof. Dr. Dabbert bereits bei der Bekanntgabe der Spende erklärt. In den jüngeren Jahren werden die Universitäten jedoch zunehmend gezwungen, auch große Bauprojekte mitzufinanzieren, erklärte Prof. Dr. Dabbert.

Eine Million hatte sich die Universität aus dem laufenden Etat geschnitten, der eigentlich Forschung und Lehre dienen soll. Ihre großherzige Spende, Herr Rettenmaier, hat uns dann mit einem Schlag von allen weiteren Sorgen befreit, so der Rektor.

Hohenheim hat in meinem Leben einen besonderen Stellenwert, erklärte Ehrensenator Otto Rettenmaier sein Engagement. Schon zuvor hatte er seine Motivation einmal in wenigen Worten zusammengefasst: In meinen Unternehmen profitiere ich von der guten Ausbildung junger Leute. Mit dieser Spende möchte ich etwas davon zurückgeben.

Finanz- und Wissenschaftsministerium danken Otto Rettenmaier für sein Engagement

Bei der heutigen Grundsteinlegung im Anschluss an seine Auszeichnung erhielt der Ehrensenator und Träger der Universitätsmedaille in Gold einen Ehrenplatz.

Rolf Schumacher, Ministerialdirektor im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, dankte dem Spender und der Universität für ihre Finanzierungen und allen Beteiligten für die gute gemeinsame Abstimmung. Dr. Simone Schwanitz, Ministerialdirektorin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst dankte Otto Rettenmaier ebenfalls für sein Engagement.


Das neue Audimax bietet für die Studierenden optimale Studienbedingungen. Das Land ist sehr dankbar für diese großzügige finanzielle Unterstützung, die die Universität Hohenheim in ihrer dynamischen Entwicklung stärkt und die Anstrengungen des Landes unterstützt.

Die Verdienste Otto Rettenmaiers wurden in den Grundstein eingesiegelt: Dieser enthält neben einem Vorlesungsverzeichnis und einer Flasche Wein aus dem Universitätswengert auch die Artikel von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten über seine großherzige Millionenspende.
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