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Wissenschaftsministerin Heinen-Kljaji fordert: Gleichstellung muss an Hochschulen Chefsache werden

04.06.2014 - (idw) Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Öffentliche Diskussionsveranstaltung des Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK), der Landeshochschulkonferenz Niedersachsen (LHK) und der Landeskonferenz Niedersächsischer Hochschulfrauenbeauftragter (LNHF) Die Gleichstellung muss an den Niedersächsischen Hochschulen Chefsache werden. Das hat die Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljaji heute in Hannover gefordert. Strukturelle Benachteiligungen müssen abgebaut werden, damit Frauen in der Wissenschaft die gleichen Karrierechancen haben wie Männer, sagte die Ministerin bei der Auftaktveranstaltung der Dialoginitiative Geschlechtergerechte Hochschulkultur.

Zu der öffentlichen Diskussionsveranstaltung hatten das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK), die Landeshochschulkonferenz Niedersachsen (LHK) und die Landeskonferenz Niedersächsischer Hochschulfrauenbeauftragter (LNHF) eingeladen. Mit der Dialoginitiative wollen sie ihre Zusammenarbeit fortsetzen und gemeinsam Wege finden, wie insbesondere die Arbeitsbedingungen und Karriereinitiativen an den niedersächsischen Hochschulen geschlechtergerechter gestaltet werden können.

Zwar ist der Anteil von Frauen an Promotionen in Niedersachsen mit über 46 Prozent erfreulich hoch, aber der Anteil der Frauen bei Professuren liegt immer noch bei nur 25 Prozent. Diesen `Flaschenhals` wollen wir weiten und Frauen auf dem Weg von der Promotion zur Professur unterstützen sagte Heinen-Kljaji. Erfreulich ist, dass auch die Hochschulen selbst bereit sind, Barrieren abzubauen und Gleichstellung zunehmend als Reputationsgewinn begreifen. So hatten sich die Niedersächsischen Hochschulen mit dem im vergangenen Jahr vereinbarten Hochschulentwicklungsvertrag bereits dazu verpflichtet, Zielzahlen festzulegen, um die Anteile von Frauen in Bereichen zu erhöhen, in denen sie bislang unterrepräsentiert sind. Bei den jetzt anstehenden Zielvereinbarungen mit den einzelnen Hochschulen sollen diese Aspekte konkretisiert werden.

Mit der Dialoginitiative soll neben den Strukturfragen auch die Hochschulkultur in den Blick genommen werden. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie Haltungen, Einstellungen und Vorannahmen über das Verhalten von Frauen und Männern die Entscheidungen beispielsweise von Vorgesetzten prägen.
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