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Berufsbegleitend BWL studieren: "Es ist zu schaffen"

07.06.2014 - (idw) Hochschule Neubrandenburg

Nicht erst im nächsten Jahr, wie ursprünglich geplant, sondern bereits in diesem Jahr werden an der Hochschule Neubrandenburg wieder 33 Studienplätze im berufsbegleitenden Studiengang Angewandte Betriebswirtschaftslehre (ABWL) angeboten.
"Die große Nachfrage hat uns dazu motiviert. Das heißt, man kann sich ab sofort wieder für diesen Studiengang entscheiden und die Bewerbungsunterlagen bis zum 15. Juli einreichen", so erklärt Studiengangskoordinatorin Andrea Fiedler. Philipp Pawlowski, Anne Meyer, Sandra Guderjahn und Sebastian Wott sind seit September 2013 in diesem berufsbegleitenden Studiengang eingeschrieben. Sie halten sich nur alle drei Wochen jeweils am Freitag und am Samstag an ihrer Hochschule auf. Das lässt auf ein lockeres Studienprogramm schließen. Doch die vier Studierenden haben Familie, sind voll berufstätig und bewältigen eher ein sehr straffes Pensum. Der Greifswalder Philipp Pawlowski (27) arbeitet z. B. bei der Sparkasse in Ueckermünde. "Ich will mich weiterbilden, um noch mehr für meine zukünftige berufliche Entwicklung zu erreichen", meint er. Die Motivation zum Studium ist bei Anne Meyer (23) ähnlich. "Das ist für mich persönlich sehr wichtig. Ich kann meine Arbeit fortsetzen, die mir Spaß macht, und gleichzeitig studieren. Damit halte ich mir weitere Wege offen." Sie wurde nach ihrer Ausbildung zur Immobilienkauffrau von einem Greifswalder Wohnungsunternehmen übernommen. Sandra Guderjahn (30) aus Schmarsow bei Jarmen im Landkreis Vorpommern-Greifswald stimmt arbeitet am Demminer Standort des Unternehmens e.dialog GmbH und ist mit einer so genannten Gasthörerschaft in das Studium eingestiegen. Nun hat sie sich für die Zugangsprüfung entschieden, um die Berechtigung zu erlangen, sich als Studentin für alle Module des Studiengangs einzuschreiben. "Nach zehn Jahren Tätigkeit habe ich mehrfach Entwicklungsperspektiven erlebt und nun auch für die verantwortungsvollen Aufgaben in leitender Position alle Möglichkeiten", meint sie. Sebastian Wott (32) aus der Nähe von Friedland/Meckl. hat über den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr nach seinem achtjährigen Dienst über mehrere kaufmännische Aufstiegsfortbildungen seine Leidenschaft für die Betriebswirtschaftslehre entdeckt. Seit 2013 ist Herr Wott in leitender Position bei einem Neubrandenburger Personal- und Projektentwicklungsunternehmen tätig. "Ich kann durch das Studium viel tiefgründiger nach links und rechts schauen."

Von Vorteil für das Studium sei es, immer eine feste Ansprechpartnerin zu haben. Zwischen den Präsenzzeiten stehen die Studienbriefe sowie die Moodle-Plattformen für das Selbststudium zur Verfügung. Die vier Studierenden schätzen den Rückhalt ihrer Familien sehr. Sie sind sich sicher: "Es ist zu schaffen - trotz des straffen Studienprogramms und der Mehrfachbelastung."

Mehr Informationen zu den Inhalten, zu den Voraussetzungen und zur Bewerbung: Weitere Informationen:http://www.hs-nb.de/studiengang-angewandte-bwl/
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