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Deutschlandstipendium: Ausgezeichnet für Leistung und soziales Engagement

10.06.2014 - (idw) Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Das Stipendium erleichtert Vieles, freut sich Julia Kollodzinski und ergänzt, dass sie nun problemloser Literatur fürs Studium und vielleicht einen Sprachkurs finanzieren könne. Sie studiert im zweiten Semester International Strategic Management an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin und gehört zu den zehn HWR-Deutschlandstipendiat/innen, die seit April 2014 ein Jahr lang mit monatlich 300 Euro, zur Hälfte getragen von privaten Förderern und zur Hälfte vom Bund, unterstützt werden. Das Deutschlandstipendium ist ein Win-win-win-Modell und nutzt allen drei Partnern in erster Linie natürlich den Stipendiatinnen und Stipendiaten, aber auch den fördernden Unternehmen und der Hochschule, betont Prof. Dr. Bernd Reissert, Präsident der HWR Berlin. Ive got something back, bringt es Catherine von Fürstenberg-Dussmann, die dem Stiftungsrat der weltweit tätigen Dussmann Gruppe mit über 61 000 Mitarbeiter/innen vorsteht, auf den Punkt. Sie zählt von Anfang an zu den Mittelgeberinnen und nutzt auch über das Deutschlandstipendium die Möglichkeit, Kontakt knüpfen zu können zu besonders qualifizierten Studierenden, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Durch das Matching von privaten und öffentlichen Mitteln soll in Deutschland eine neue Stipendienkultur etabliert werden. Einerseits wird durch die finanzielle Anerkennung die Belastung der Studierenden durch die Erwerbstätigkeit neben dem Studium gemindert und darüber hinaus Leistung und soziales Engagement anerkannt und gefördert.

Beides zusammen macht Sinn, sagt Förderer Thomas Bernstein von der Unternehmensberatung Perlo AG. Eine Alumna (Absolventin) der HWR Berlin hatte sich bei ihrem Arbeitgeber dafür stark gemacht, in das Deutschlandstipendium und damit in Bildung, Leistungsbereitschaft und Ehrenamt zu investieren.

Ich bin sehr dankbar dafür, studieren zu dürfen und hoch motiviert, in jeder Situation das Beste zu geben, weil ich als erste in meiner Familie überhaupt die Möglichkeit dazu habe, erklärt Stipendiatin Jessica Holdinghausen ihre Motivation. Sie war nach dem Abitur ein Jahr in Bolivien in der Entwicklungszusammenarbeit tätig. Danach folgten berufsorientierende Aufenthalte in Südostasien, Neuseeland und Ostafrika. Heute studierte die junge engagierte Frau Nonprofit-Management und Public Governance an der HWR Berlin und sieht in ihrem Deutschlandstipendium die Bestätigung, dass sie auf dem richtigen Weg ist. Es helfe ihr finanziell, sei aber vor allem eine große Ermutigung, ihren Weg weiterzugehen. Sie möchte sich mit anderen Stipendiat/innen stärker vernetzen. Denn wir brauchen diesen Austausch, egal ob interkulturell, ob zwischen verschiedenen Sektoren oder zwischen Manager und Student, weil er für beide Seiten den Horizont erweitert und vieles Neue überhaupt erst ermöglicht. Das Deutschlandstipendium als Chance wahrzunehmen, dazu ermutigt Unternehmensvorstand und Förderer Thomas Bernstein: Machen Sie mehr aus diesem Stipendium und tun Sie auch etwas für die Hochschule, nutzen Sie die Zeit und auch das Geld, appelliert er an die Stipendiat/innen und hofft, dass noch mehr Firmen und private Geber/innen in Deutschland junge Menschen, die hervorragende Studienleistungen erbringen und bereit sind, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, durch Stipendien unterstützen.

Zu den Stipendiengebern in dieser dritten Runde der HWR-Deutschlandstipendien gehören die Berliner Volksbank eG, die BGM Associates GmbH, Catherine von Fürstenberg-Dussmann und andere Privatpersonen, die Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst, die Perlo AG, die Produkt+Markt GmbH & Co. KG sowie die Toll Collect GmbH. Insgesamt konnten seit dem Programmstart vor einem Jahr 29 Deutschlandstipendien an der HWR Berlin vergeben werden. Das Deutschlandstipendium ist bundesweit das bislang größte öffentlich-private Bildungsprojekt in der Bundesrepublik Deutschland.

Weiterführende Informationen
Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin ist mit rund 10 000 Studierenden eine der großen Fachhochschulen Berlins mit ausgeprägtem Praxisbezug, intensiver und vielfältiger Forschung, hohen Qualitätsstandards sowie einer starken internationalen Ausrichtung. Das Ausbildungsportfolio umfasst privates und öffentliches Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts-, und Sicherheitsmanagement sowie Ingenieurwissenschaften. Diese Kompetenzen fließen fachbereichs-übergreifend in Lehre und Forschung der mehr als 50 Studiengänge auf Bachelor- sowie auf Master- und MBA-Ebene ein. Als erste Fachhochschule Deutschlands wurde die HWR Berlin 2013 mit dem Gütesiegel der international renommierten Akkreditierungsagentur Association of MBAs (AMBA) zertifiziert. Die HWR Berlin ist Mitglied von UAS7, dem Verbund der sieben führenden forschungsorientierten Fachhochschulen in Deutschland mit starker internationaler Ausrichtung.


www.hwr-berlin.de Weitere Informationen:http://www.hwr-berlin.de
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