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Die Grundrechte vom Netz genommen?

16.06.2014 - (idw) Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Über die digitale Bedrohung der Demokratie und die Antworten der Politik darauf diskutieren am Mittwoch, 18. Juni 2014, ab 18.00 Uhr Bundesverwaltungsrichter Dieter DEISEROTH, der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte Peter SCHAAR und der Bundestagsabgeordnete Hans-Christian STRÖBELE an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin. Welche Lehren lassen sich aus den Snowden-Enthüllungen für die Demokratie in der digitalen Welt ziehen? Mit der verdachtsunabhängigen und großflächigen Überwachung von Telekommunikation und Internet durch Geheimdienste der USA und Großbritanniens werden in der deutschen Verfassung festgeschriebene Grundrechte verletzt. Darüber sind sich Expert/innen aus Theorie und Praxis, die sich seit Jahren mit den Gefahren für die demokratischen Grundrechte im digitalen Zeitalter auseinandersetzen, einig. Werden weitere Überwachungs- und Spionageaffären wie das durch den ehemaligen amerikanischen Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden aufgedeckte weltweite Spähprogramm der US-amerikanischen Nationalen Sicherheitsbehörde NSA und des britischen Geheimdienstes GCHQ an die Öffentlichkeit dringen? Mit welchen Konsequenzen?

Die Podiumsdiskussion ist eine gemeinsame Veranstaltung der IALANA (International Association of Lawyers Against Nuclear Arms), der Reihe HWR-Rechtsgespräch und des Studium Generale an der HWR Berlin.

www.hwr-berlin.de/fileadmin/downloads_internet/aktuelles/kalender/2014/2014-06-18_TXT_SG_Grundrechte.pdf

Medienvertreter/innen sind herzlich eingeladen.

Podiumsdiskussion
Die Grundrechte vom Netz genommen?
Die Digitale Bedrohung der Demokratie und die Antworten der Politik.

Es diskutieren
Dr. Dieter Deiseroth
Richter am Bundesverwaltungsgericht
Mitglied der Jury, die Edgar Snowden den Whistleblowerpreis 2013 zuerkannte

Peter Schaar
Von 2003 bis Ende 2013 als Bundesbeauftragter für den Datenschutz
und die Informationsfreiheit (BfDI)

Hans-Christian Ströbele
Mitglied des Deutschen Bundestags für Bündnis 90/Die Grünen;
Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKG);
stellvertretendes Mitglied im NSA-Untersuchungsausschuss

Die Gesprächsleitung hat Annegret Falter, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats on IALANA und Vorstandsmitglied im Whistleblower-Netzwerk.

Ort
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Haus B, Saal B 2.20 (Alte Bibliothek)
Campus Schöneberg, Badensche Straße 5051, 10825 Berlin

Termin
Mittwoch, 18. Juni 2014
18.00 Uhr

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin ist mit rund 10 000 Studierenden eine der großen Hochschulen für angewandte Wissenschaften Berlins mit ausgeprägtem Praxisbezug, intensiver und vielfältiger Forschung, hohen Qualitätsstandards sowie einer starken internationalen Ausrichtung. Das Ausbildungsportfolio umfasst privates und öffentliches Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts-, und Sicherheitsmanagement sowie Ingenieurwissenschaften. Diese Kompetenzen fließen fachbereichsübergreifend in Lehre und Forschung der mehr als 50 Studiengänge auf Bachelor-, Master- und MBA-Ebene ein. Die HWR Berlin unterhält aktuell rund 160 aktive Partnerschaften mit Universitäten auf allen Kontinenten und ist Mitglied im Hochschulverbund UAS7 Alliance for Excellence.


www.hwr-berlin.de

Ansprechpartnerin für Journalist/innen
Sylke Schumann
Pressesprecherin
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Tel.: +49 (0)30 30877-1220
E-Mail: presse@hwr-berlin.de
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