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Die Ringvorlesungen der Saar-Universität in der kommenden Woche

17.06.2014 - (idw) Universität des Saarlandes

Die Universität des Saarlandes bietet in diesem Sommersemester eine Reihe öffentlicher Ringvorlesungen an, die sich an ein breites Publikum wenden. Die Ringvorlesungen beleuchten sehr unterschiedliche Wissensgebiete. So geht es etwa um das Thema Traumwelten und um die Biologie als zentrale Wissenschaft des Lebens. Die Ringvorlesungen werden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern unter anderem der Landeshauptstadt Saarbrücken veranstaltet. Die Vortragsreihen finden in Saarbrücken statt und sind kostenlos. Alle Interessierten sind willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. In der kommenden Woche finden drei Veranstaltungen statt:

Ringvorlesung im Rathausfestsaal:
Traumwelten Texte, Bilder und cinematographische Visionen
Dienstag, 24. Juni, 19 Uhr: Das ganze Leben ein Traum? Traumbilder in der spanischen Barockliteratur
(Professorin Janett Reinstädler, Universität des Saarlandes)

In der spanischen Barockzeit erhält die alte Menschheitsfrage nach der Unterscheidung zwischen Wachen und Schlafen, zwischen Realität und Traum, zwischen Sein und Schein besondere Relevanz. Die rasante geographische Ausdehnung des spanischen Weltreiches, die Entdeckung wundersamer Zivilisationen und die Erbeutung von unvorstellbaren Goldmengen, gefolgt von zunehmenden politischen Konflikten, ökonomischer Misswirtschaft und dem immer manifesteren Gefühl des nationalen Niedergangs befördern den Zweifel, ob überhaupt zwischen Wachen und Schlafen/Träumen unterschieden werden kann. Die Vorlesung wird an ausgewählten Texten von Calderón de la Barca, María de Zayas und Francisco de Quevedo zeigen, wie dieses Leben im Traum des goldenen Zeitalters zur Weltliteratur wurde.

Die Ringvorlesung findet in dieser Woche ausnahmsweise am Dienstag statt und nicht am Montag.

Kontakt:
Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle
Prof. Dr. Janett Reinstädler
Tel.: 0681 302-4566
E-Mail: m.mondou(at)mx.uni-saarland.de
www.romanistik.uni-saarland.de

Ringvorlesung im Lesecafé der Stadtbibliothek:
Bio-Logisch!
Mittwoch, 25. Juni, 19 Uhr: Das Leben im Ewigen Eis
(Professorin Karin Römisch, Universität des Saarlandes)

Wie ist Leben in extremer Kälte möglich? Diese Frage fasziniert Wissenschaftler seit den ersten Expeditionen zu den Polen Anfang des 20. Jahrhunderts. Unsere Körper funktionieren nicht mehr, wenn ihre Temperatur auf 25°C sinkt, und doch gibt es eine Vielzahl von Fischen, Pflanzen und Mikroben, die im Antarktischen Ozean permanent bei -1.8°C leben. Moderne Laboreinrichtungen in der Antarktis ermöglichen es heute, die von Robert Scott begonnene wissenschaftliche Tradition dort mit modernsten Mitteln fortzusetzen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse helfen Wissenschaftlern, fundamentale biologische Prinzipien zu verstehen. Das einzigartige Ökosystem der Antarktis, das an niedrigste Temperaturen angepasst ist und diese zum Überleben braucht, ist durch die Erderwärmung extrem bedroht.

Kontakt:
Prof. Dr. Roy Lancaster
Universität des Saarlandes, Zentrum für Human- und Molekularbiologie
Tel.: 06841 16-26184
E-Mail: zhmb(at)zhmb.uni-saarland.de
zhmb.uni-saarland.de/bio-logisch

Internationale Ringvorlesung an der Saar-Uni (Gebäude E 1.7, Raum 002):
Zones de contact et espaces transfrontaliers: Cartographier la pratique quotidienne de la traduction culturelle
Montag, 23. Juni, 16 Uhr: Une mémoire interculturelle est-elle possible?
(Régine Robin;Universität Montréal)

Identität, Kultur, kollektives Gedächtnis und das Judentum sind zentrale Themen der Romanautorin Régine Robin. Die Historikerin, Linguistin und Soziologin unterrichtet Soziologie an der Universität in Montréal. Der Vortrag findet statt im Rahmen der internationalen, interdisziplinären Ringvorlesung Zones de contact et espaces transfrontaliers: Cartographier la pratique quotidienne de la traduction culturelle, die das Graduiertenkolleg Diversity: Mediating Difference in Transcultural Spaces veranstaltet. Beim Vortrag gibt es eine Live-Videokonferenz-Übertragung an die Universität Montréal.


Die Ringvorlesung beschäftigt sich mit zentralen Konzepten der Diversity-Forschung in Europa und Nordamerika und wird diese am Beispiel von transkulturellen Räumen und Kontaktzonen veranschaulichen.
Die Vorträge werden an den drei Standorten des Graduiertenkollegs den Universitäten Montréal, Trier und des Saarlandes gehalten. Sprecher des Graduiertenkollegs an der Universität des Saarlandes ist Professor Hans-Jürgen Lüsebrink.

Kontakt:
Prof. Dr. Hans-Jürgen Lüsebrink,
Fachrichtung Romanistik
Tel.: 0681 302-3502
E-Mail: luesebrink(at)mx.uni-saarland.de
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