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Wissenschaftlicher Nachwuchs stärkt seine Forschungs- und Methodenkompetenz

17.06.2014 - (idw) Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

Die gemeinsame Graduiertenakademie graph der sechs Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg bietet ein Qualifizierungsprogramm für Promovierende und WissenschaftlerInnen in der Postdocphase. In der 3. Sommerakademie der Graduiertenakademie an der PH Schwäbisch Gmünd trafen sich am 13. und 14. Juni über 60 NachwuchswissenschaftlerInnen von den sechs PHs und anderen Universitäten und Hochschulen aus ganz Deutschland zu Workshops zu Forschungs- und Methodenkompetenzen. Die Veranstaltungen der Graduiertenakademie sind seit mehreren Jahren fester Bestandteil des akademischen Jahres der Pädagogischen Hochschulen. Ihr Kernauftrag ist Qualifizieren Vernetzen Informieren des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Graduiertenakademie, die von Beginn an vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert wird, versteht sich als eine in ständiger Weiterentwicklung begriffene, bedarfsorientierte wissenschaftliche Dachorganisation der Pädagogischen Hochschulen. Ihr Anliegen ist es, die Jungwissenschaftlerinnen und Jungwissenschaftler auf ihren Wegen in die Wissenschaft und in der Wissenschaft ein Stück weit zu begleiten und zu unterstützen.

Die Angebote sind sehr gut nachgefragt wie bei der aktuellen Sommerakademie sogar weit über die Pädagogischen Hochschulen und Baden-Württemberg hinaus. Die PH Schwäbisch Gmünd beteiligt sich intensiv an den Aktivitäten der Graduiertenakademie, da ihr die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sehr wichtig ist, wie PH-Rektorin Prof. Dr. Astrid Beckmann in der Begrüßung zur Veranstaltung betont.

Die diesjährige Sommerakademie bot einerseits Schulungen im Bereich softwaregestützter qualitativer Datenanalyse und Videodatenanalyse, andererseits Workshops zu Fertigkeiten, die für die Forschungspraxis relevant sind, wie z.B. Publikationsstrategien. Außerdem wurde mit der Antragswerkstatt ein neues Format umgesetzt. Hierbei steht die gemeinsame Diskussion unter Peers von Forschungsförderanträgen durch ergänzende Beratung von zwei ForschungsreferentInnen im Fokus. Freitagabend stand zudem eine Evening Lecture zum Thema Karrierewege zwischen Wissenschaft und Selbstständigkeit auf dem Programm. Dr. Thorsten Dresing schilderte den erfolgreichen Aufbau des Unternehmens Dr. Dresing & Pehl GmbH, das über das Informationsportal audiotranskription.de Lösungen für digitale Aufnahme & Transkription bietet. Er berichtete, wie er zusammen mit einem Kollegen auf der Basis eigener Erfahrungen in der Forschungspraxis den Bedarf für neue Lösungen sah, Er benannte Stolpersteine auf den Weg in die Selbstständigkeit, zeigte aber auch auf, was hilfreich war.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg: Die zwei Tage intensiver Arbeit waren sowohl für die Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer als auch für die Referentinnen und Referenten sehr fruchtbar und anregend. Positiv hervorgehoben wurde, dass die ReferentInnen sehr flexibel auf die Wünsche und Bedürfnisse der TeilnehmerInnen eingegangen sind. Ermöglicht wurde die intensive Betreuung durch kleinere Gruppengrößen.
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