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Buch: Unfallprävention mit emotionalen Berichten von Unfallopfern und Rettungskräften

18.06.2014 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V.

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) setzt mit dem Buch Jeden kann es treffen Gesichter jenseits der Statistik ein Zeichen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Anlässlich des bevorstehenden Tag der Verkehrssicherheit am 21. Juni veröffentlicht die DGU das Buch in der dritten Auflage. Es enthält tief berührende Berichte von Betroffenen, die einen geliebten Menschen bei einem Unfall verloren haben, selbst schwer verletzt wurden oder als Helfer am Unfallort Schmerz, Leid und Trauer unmittelbar erfahren haben. Mit diesem Buch möchten wir zu einer wirksamen Unfallprävention beitragen und den Blick auf die Menschen lenken, die bei einem Verkehrsunfall ihr Leben verloren haben oder schwer verletzt wurden, sagt Professor Reinhard Hoffmann, Generalsekretär der DGU.

Im Straßenverkehr sind in den letzten drei Jahren im Durchschnitt jährlich 3.600 Menschen verstorben und 65.000 schwer verletzt worden. Während diese Zahlen Teil einer nüchternen Unfallstatistik sind, sprechen die 13 authentischen Berichte des Buches nicht nur den Verstand an, sondern berühren auch das Herz. Sie erzählen von Einzelschicksalen, von Familien, Freunden und Kollegen, für die ein Verkehrsunfall einen tiefen Einschnitt in das eigene Leben bedeutet hat.

Das, was das Herz bewegt, bewirkt Veränderungen, sagt die Autorin Ina Kutscher (44), die im Jahr 2000 selbst lebensgefährlich verletzt wurde und nun die Berichte des Buches zusammengetragen und in Kooperation mit der DGU herausgegeben hat.

Mit dem Buch wollen wir zum Nachdenken anregen. Es soll zeigen, dass ein Unfall tatsächlich jeden ohne Vorwarnung treffen kann und dass jeder durch eigenverantwortliches Verhalten die Wahrscheinlichkeit des Getroffenwerdens für sich und andere verringern kann, so Hoffmann.

Die DGU unterstützt mit dem Buch Jeden kann es treffen das gleichnamige Projekt von Ina Kutscher seit 2009. Alle bislang erschienenen Auflagen haben in der Öffentlichkeit große Beachtung erfahren. Als Fachgesellschaft sieht die DGU gemeinsam mit ihrer Arbeitsgemeinschaft Prävention von Verletzungen eine ihrer wichtigsten Aufgaben darin, Unfälle zu vermeiden.

Einzelbestellungen sind kostenfrei möglich unter: office@dgu-online.de

Weitere Informationen:
www.dgu-online.de

Pressekontakt für Rückfragen:
Susanne Herda, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) e.V.
Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin
Telefon: +49 (0)30 340 60 36 -20 (Durchwahl: -06)
Telefax: +49 (0)30 340 60 36 21
E-Mail: susanne.herda@dgu-online.de
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