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Drei neue Regionale Innovationsnetzwerke gegründet - Lokale Kompetenzen bündeln und stärken

18.06.2014 - (idw) Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

745.000 Euro für Klimaschutz und Gesundheitsvorsorge Nordrhein-Westfalen hat drei weitere Regionale Innovationsnetzwerke (RIN). Insgesamt bündeln nun sechs Innovationsnetzwerke die regionalen Kompetenzen von Wirtschaft, Wissenschaft und Verbrauchern. Im Rahmen der Forschungsstrategie Fortschritt NRW fördert das Wissenschaftsministerium die neuen Projekte mit insgesamt 745.000 Euro.

Das Innovationsnetzwerk Kinder- und Jugendgesundheit durch erfolgreiches Präventionsmanagement in Bochum setzt sich für die Verbesserung der Gesundheit im Kinder- und Jugendalter ein. Mit der Fördersumme von 145.000 Euro sollen bereits bestehende Institutionen im Ruhrgebiet vernetzt werden, die gemeinsam innovative Maßnahmen zur Vorsorge und Gesundheitsförderung entwickeln. In praxisorientierten Modellprojekten sollen Kinder und Jugendliche begleitet werden, um Erkrankungen frühzeitig vorzubeugen.

Ansprechpartnerin: MedEcon Ruhr GmbH, Dr. Anja Hartmann,
Tel.: 0234/97836-35, E-Mail: hartmann@medeconruhr.de

Das Innovationsnetzwerk Rhein-Ruhr zur Diabetesvorsorge und Begleitung von Menschen mit Diabetes in Düsseldorf wird mit 150.000 Euro vom Land gefördert. Es soll dabei helfen, die Häufigkeit von Diabetes in der Region zu verringern, die Lebensqualität für die Erkrankten zu verbessern und Spätkomplikationen zu verhindern. Neben der Ermittlung von Beratungsbedarf steht der Aufbau einer Online-Plattform mit Informationen zu regionalen Beratungsstellen, Präventionsangeboten und Veranstaltungen sowie zum Austausch für Betroffene im Mittelpunkt.

Ansprechpartner: Deutschen Diabetes-Zentrums, Dr. Olaf Spörkel,
Tel.: 0211/3382-507, E-Mail: olaf.spoerkel@ddz.uni-duesseldorf.de

Grünes Licht gab es auch für das Innovationsnetzwerk Modellregion für eine innovative und nachhaltige Stoffstromnutzung. Es befasst sich im Raum Düsseldorf mit einer verbesserten Nutzung von Rohstoffen. Um das Potenzial von Biomasse, Reststoffen und Abfällen aus der Region nicht nur zur Gewinnung von Energie zu nutzen, sollen sie zuvor industriell als Werkstoffe und Chemikalien verwendet werden. Kombi-niert mit der Nutzung von Abgasen aus Industrie- und Kraftwerksanlagen sollen diese Maßnahmen den Einsatz fossiler und endlicher Rohstoffe reduzieren und den Ausstoß an Treibhausgasen vermindern. Mit den 450.000 Euro Fördergeld werden Konzepte erarbeitet, die dann in Forschungsprojekten umgesetzt werden sollen.

Ansprechpartner: Cluster für Industrielle Biotechnologie (CLIB 2021), Dennis Herzberg, Tel.: 0211/67931-46, E-Mail: herzberg@clib2021.de

Die Landesregierung will mit Regionalen Innovationsnetzwerken lokale Kompetenzen bündeln und stärken, um neue Lösungen und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für den Markt vor Ort zu entwickeln: Die Wissenschaft forscht dabei an konkreten Anwendungsbeispielen. Die Wirtschaft gestaltet durch stärkere Einbeziehung der Verbraucher ihre Produkte passgenauer. Und die Verbraucher erhalten die Chance, sich aktiv an der Entwicklung zu beteiligen.

Bereits seit 2012 fördert das Wissenschaftsministerium die Regionalen Innovationsnetzwerke "Intelligente Gebäudetechnologien Ostwestfalen-Lippe" und "Energieeffizienzregion Ruhr" sowie seit 2013 das Regionale Innovationsnetzwerk "Gesundes Altern" der Region Köln/Bonn.
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