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Festgehalten: Schülerleben der 1950er und 1960er Jahre im Bild

20.06.2014 - (idw) Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

Neue Ausstellung Einsichten der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung in Berlin zeigt Fotografien aus Schülerzeitungen der beiden ersten Nachkriegsjahrzehnte. Wie sah der Alltag von Schülerinnen und Schülern in den 1950er und 1960er Jahren aus? Was hat die Jugendlichen bewegt und beschäftigt? Wer mehr dazu erfahren will, kann sich nun selbst ein Bild machen: Die neue Ausstellung Einsichten der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) zeigt Fotografien aus Schülerzeitungen dieser Zeit. Als lebendige Spiegelbilder der damaligen Schul- und Jugendkultur vermitteln die Fotos sensible, humorvolle und skurrile Einblicke, zeugen aber auch von künstlerischem Können sowie von politischem und gesellschaftlichem Engagement, erläutert Professorin Dr. Sabine Reh, die Direktorin der BBF.

Die Ausstellung wird am 25. Juni um 18.30 Uhr eröffnet und ist bis 14. November 2014 in den Räumen der BBF in Berlin zu sehen (Warschauer Straße 34, 10243 Berlin). Zur Ausstellungseröffnung diskutieren Sabine Reh und Michael Biedowicz, Sprecher der Jury des Deutschen Jugendfotopreises und Leiter der Fotoredaktion des ZEITmagazins, über die Bilder unter der Fragestellung Zwischen Modernität und Engagement: Was uns die Fotografien über die Jugendlichen sagen . Der Eintritt zu Eröffnungsveranstaltung und Ausstellung ist frei.

Die Bildungshistorikerin Reh hebt hervor, dass die Bilder ungefilterte Eindrücke aus dem damaligen Schülerleben vermitteln: Die Fotos sind nicht nur von den Schülerinnen und Schülern erstellt, sondern auch von Ihnen ausgesucht und publiziert worden. Die Bilder umgingen so die in anderen Medien übliche Vorauswahl durch Erwachsene. Die ausgewählten Fotografien stammen aus der BBF-Sammlung von Schülerzeitungen der Nachkriegsjahre und der Wirtschaftswunderzeit. Mit mehr als 7.000 Heften zählt sie zu den umfangreichsten in Deutschland.

Weitere Informationen: http://www.bbf.dipf.de

Kontakt:
Ausstellung: Eva Schrepf, BBF, +49 (0)30 293360-672, schrepf@dipf.de
Presse: Philip Stirm, DIPF, +49 (0)69 24708-123, stirm@dipf.de

Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) unterstützt Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Praxis im Bildungsbereich durch Forschung und wissenschaftliche Infrastrukturangebote. Forschungsschwerpunkte sind die Struktur und die Steuerung des Bildungswesens, die Qualität und die Wirkung von Bildungsprozessen, die individuelle Entwicklung in Bildungskontexten, Möglichkeiten der Bildungsinformation und die Bildungsgeschichte. Zu den wissenschaftlichen Infrastrukturangeboten des Instituts zählen Online-Informationssysteme wie der Deutsche Bildungsserver, das Bereitstellen von Forschungsdaten und -literatur sowie die Koordination und Beratung von Forschungsverbünden. Das DIPF ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Weitere Informationen:http://www.bbf.dipf.de
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