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Carl Friedrich von Siemens Stiftung verlängert Förderung der Staatsbibliothek

23.06.2014 - (idw) Bayerische Staatsbibliothek

Weitere Fördermittel in Höhe von 800.000 Euro zugesagt

Die Bayerische Staatsbibliothek erhält von der Carl Friedrich von Siemens Stiftung für den Ankauf von antiquarischen Drucken auch in den Jahren 2015 und 2016 jeweils 400.000 Euro an Fördermitteln. Die Stiftung hat die Bayerische Staatsbibliothek bereits im Zeitraum von 2012 bis 2014 mit 1,2 Mio. Euro unterstützt. Die Bayerische Staatsbibliothek hält umfangreiche Zeitschriftenbestände aufgrund der ihr vom Bayerischen Hochschulgesetz zugewiesenen Literaturversorgungsfunktion ergänzend zu den Hochschulbibliotheken vor. Bedingt durch die ungeminderte Kostenexplosion im Bereich der aktuellen internationalen Forschungsliteratur, vor allem der Zeitschriften, ist der Etatanteil für die gezielte Ergänzung im Bereich der Handschriften und alten Drucke in den letzten Jahren sehr stark geschrumpft.

Der historische Altbestand sichert der Bayerischen Staatsbibliothek einen Spitzenplatz unter den Bibliotheken der Welt. Die gezielte Ergänzung der historischen Sammlungen, ihre Erschließung und Vermittlung für die internationale Forschung gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Bibliothek. Mit der nun zugesagten Förderung kann die Bibliothek ihre Sammlung für den Zeitraum von 1450 bis 2000 auch künftig angemessen ergänzen und weitere schmerzliche Lücken schließen zum Wohle von Wissenschaft und Forschung.

Man kann sich vorstellen, mit wie viel Freude und Dankbarkeit der Beschluss der Carl Friedrich von Siemens Stiftung in der Bayerischen Staatsbibliothek aufgenommen wurde. Mit der großzügigen Förderung kann die Bibliothek ihrem Sammlungsauftrag im Bereich der antiquarischen Drucke im Interesse der Wissenschaft weiter angemessen gerecht werden, betont Generaldirektor Rolf Griebel.

Über die Bayerische Staatsbibliothek:
Die Bayerische Staatsbibliothek, gegründet 1558 durch Herzog Albrecht V., genießt als internationale Forschungsbibliothek Weltrang. Mit 10 Millionen Bänden, rund 62.000 laufenden Zeitschriften in elektronischer und gedruckter Form und ca. 96.000 Handschriften gehört die Bibliothek zu den bedeutendsten Wissenszentren der Welt. Mit 1 Million digitalisierter Werke verfügt die Bayerische Staatsbibliothek über den größten digitalen Datenbestand aller deutschen Bibliotheken. Die Bibliothek bietet vielfältige Dienste im Bereich innovativer digitaler Nutzungsszenarien an.

Ansprechpartner:
Peter Schnitzlein,
Bayerische Staatsbibliothek
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ludwigstr. 16, 80539 München
Tel.: +49 (0)89/28 638 2429
E-Mail: presse@bsb-muenchen.de Weitere Informationen:http://www.bsb-muenchen.de/die-bayerische-staatsbibliothek/abteilungen/handschri...
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