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Die Zukunft der Landwirtschaft Weiterbildung für Journalisten

24.06.2014 - (idw) Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina

Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Robert Bosch Stiftung

Genmais, Biosprit, Wüstenbildung landwirtschaftliche Themen sind häufig in den Schlagzeilen vertreten. Journalisten haben jetzt die Gelegenheit, Einblicke in die Forschung zu aktuellen Fragen der Landwirtschaft zu gewinnen. Die Robert Bosch Stiftung und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina schreiben im Rahmen des gemeinsamen Journalistenkollegs Tauchgänge in die Wissenschaft die Weiterbildung Zwischen Hightech und Tradition was moderne Landwirtschaft leisten muss aus. Von 2014 bis 2016 werden dazu vier Seminare angeboten. Viele Themen aus der Welt der Wissenschaft haben gesellschaftliche Relevanz. Das spiegelt sich auch in den Medien wider: Über den Klimawandel, Gentechnik oder Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen wird inzwischen nicht nur im Wissenschaftsressort, sondern auch in den Politik- und Wirtschaftsnachrichten berichtet. Die dort tätigen Journalisten sind jedoch in der Regel keine Experten für diese Themen. An sie richtet sich das Kolleg von Robert Bosch Stiftung und Leopoldina.

Bewerbungen sind bis zum 5. August möglich. Bis zu 15 Teilnehmer werden ausgewählt. Diese treffen in vier Seminaren innerhalb von zwei Jahren auf renommierte Wissenschaftler und etablierte Wissenschaftsjournalisten. In Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Workshops und Streitgesprächen erfahren sie mehr über den aktuellen Stand der Forschung. Sie erleben vor Ort in Forschungsinstitutionen, wie Spitzenforschung funktioniert, diskutieren ethische und juristische Fragen und lernen wichtige Recherchewerkzeuge kennen. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer ein Stipendium in Höhe von bis zu 3.000 Euro für individuelle Reisen zu Fachkonferenzen und eigene Recherchen.

Das Thema des zweijährigen Kollegs lautet Zwischen Hightech und Tradition was moderne Landwirtschaft leisten muss. Erzeugung, Technologien und Märkte sind in der Landwirtschaft vielfältiger und komplexer geworden. Die vier Seminare zeigen, welchen Beitrag die Wissenschaft leisten kann, um den Herausforderungen der modernen Landwirtschaft zu begegnen und Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Die Teilnehmer erfahren, welche juristischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen es gibt, welche Rolle Klimawandel, Landnutzung, Lebensmittelsicherheit und Biodiversität spielen und welche Potenziale die Grüne Gentechnik hat. Diese Themen und nicht zuletzt die Frage der Nachhaltigkeit für den Menschen, die Tiere und unsere Umwelt werden in den Seminaren kontrovers diskutiert.

Die Robert Bosch Stiftung ist eine der großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland. Sie wurde 1964 gegründet und setzt die gemeinnützigen Bestrebungen des Firmengründers und Stifters Robert Bosch (1861-1942) fort. Die Stiftung beschäftigt sich vorrangig mit den Themenfeldern Völkerverständigung, Bildung und Gesundheit.
Die Leopoldina ist Deutschlands Nationale Akademie der Wissenschaften. Sie berät die Gesellschaft und die Politik unabhängig und wissenschaftsbasiert in relevanten wissenschaftlichen Fragen und zur Bewältigung drängender gesellschaftlicher Herausforderungen. Ihre Expertise beruht auf der Exzellenz ihrer annähernd 1.500 Mitglieder weltweit. Weitere Informationen:https://bewerbung.boschstiftung-portal.de/onlinebewerbung/http://www.leopoldina.org/de/presse/journalistenkolleg/
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