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TH Wildau stärkt wissenschaftliches Profil durch Vergabe neuer Forschungsprofessuren

27.06.2014 - (idw) Technische Hochschule Wildau [FH]

Im Rahmen einer Feierstunde wurden am 25. Juni 2014 an der Technischen Hochschule Wildau eine Forschungsprofessorin und zwei Forschungsprofessoren neu ernannt: Prof. Dr. Margit Scholl, Fachgebiete Verwaltungsinformatik und Digitale Medien, arbeitet seit Jahren sehr erfolgreich in den Bereichen IT-Sicherheit sowie Multimediale Lern- und Lehrprozesse. Mit ihren nationalen und internationalen Projekten hat sie bisher fast zwei Mio. Euro an Drittmitteln eingeworben.
Prof. Dr. Marcus Frohme, Fachgebiete Molekulare Biotechnologie und Funktionelle Genomik, gehört zu den Mitgründern des ersten Forschungsinstituts der TH Wildau für Angewandte Biowissenschaften. Sein Team besteht inzwischen aus 27 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in neun Laboren in Themenbereichen wie Medizin, Gesundheit und Life Sciences, Umwelt und Energie forschen. Daraus sind bisher Drittmittelprojekte in einem Umfang von mehr als fünf Mio. Euro hervorgegangen.
Prof. Dr. Sigurd Schrader, Fachgebiete Photonik, Laser-und Plasmatechnologien, steht mit fast acht Mio. Euro eingeworbener Drittmittel an der Spitze der forschenden Professoren der TH Wildau. Er ist ein international anerkannter Wissenschaftler in den Bereichen Optischen Technologien, Mikro- und Nanotechnologien und Materialforschung. Zudem etablierte er erfolgreich die kooperative Doktorandenausbildung mit einer Universität in Rom/Italien.

Die Ernennung von Forschungsprofessorinnen und -professoren ist zum einen Anerkennung für deren bisherige wissenschaftliche Arbeit, zum anderen ein Vertrauensvorschuss darauf, dass ihre Forschungsintensität und die daraus resultierenden Forschungsleistungen nicht nachlassen, betonte TH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári. Wir sind stolz auf diese hervorragenden Wissenschaftler und hoffen natürlich darauf, dass die Würdigung ihrer Leistungen innerhalb der Hochschule Ansporn für diejenigen Professorinnen und Professoren ist, die die Felder für ihre Forschung noch nicht gefunden haben.

An der TH Wildau werden auf der Grundlage des Brandenburgischen Hochschulgesetzes seit 2008 jeweils für fünf Jahre Professuren mit dem Schwerpunkt Forschung vergeben. Ziel ist es, bestehende Forschungsprofile auszubauen oder neue Forschungsprofile von strategischer Bedeutung zu entwickeln und so die Position der TH Wildau als forschungsstärkste (Fach)Hochschule Deutschlands weiter zu festigen. Wichtige Auswahlkriterien für die Erteilung einer Forschungsprofessur sind die Anwendungsorientierung der Forschung unter anderem auf Brandenburger Innovationsfeldern unter Einbeziehung der regionalen Wirtschaft , Umfang und Nachhaltigkeit der Forschungsvorhaben, Interdisziplinarität und Internationalität der Forschungsgruppen und -projekte. Weitere Informationen:http://www.th-wildau.de
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