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Laumann und Haardt diskutierten mit hsg-Studierenden

27.06.2014 - (idw) Hochschule für Gesundheit

Auf Einladung der Hochschule für Gesundheit (hsg) haben Bundes-Staatssekretär Karl-Josef Laumann (CDU), Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigter für Pflege, und NRW-Landtagsabgeordneter Christian Haardt (CDU) am 17. Juni 2014 die hsg in Bochum besucht. In einem Gespräch mit Vertretern des Präsidiums, des Departments für Angewandte Gesundheitswissenschaften sowie mit Studierenden tauschten sich Laumann und Haardt über verschiedene Themen rund um die Akademisierung der Gesundheitsberufe und das Konzept der hsg aus. Beide Politiker sagten zu, dass sie mit der Hochschule im Kontakt bleiben werden.

Staatssekretär Laumann betonte im Gespräch mit den Studierenden der hsg, dass den Pflegekräften in Deutschland eine größere Wertschätzung entgegengebracht werden müsse. Professionelle Pflege sollte ein stärkeres Selbstbewusstsein entwickeln und reell bezahlt werden. Wer mit einem Staatsexamen Menschen pflegt, der muss mindestens soviel verdienen wie ein guter Handwerker, sagte Laumann. Weiterhin sprach der Pflege-Bevollmächtigte die generalistische Pflege-Ausbildung in Deutschland an, über die derzeit zwischen Bund und Ländern verhandelt werde: Pflegekräfte sollen in ihrem Berufsleben im Krankenhaus und im Altenheim arbeiten können. Das steigert die Attraktivität des Berufs. Laumann diskutierte mit den Beteiligten über die Möglichkeit, zudem ein grundständiges Pflege-Studium ohne parallelen Ausbildungsvertrag gesetzlich zu regeln. Ein solches Pflege-Studium basiere dann auf einer engen Verzahnung von wissenschaftlichem Studium und Praxisanteilen.

NRW-Landtagsabgeordneter Christian Haardt erkundigte sich insbesondere nach dem Fortschritt des hsg-Neubaus. Haardt berichtete von der Kleinen Anfrage im Landtag, die er Mitte Mai 2014 wegen der Verzögerung bei der Fertigstellung des Neubaus gestellt hatte. Darin habe er die Landesregierung danach gefragt, wie sie die Bauverzögerung beurteile, wann mit einer Fertigstellung zu rechnen sei und welche Hilfe die Landesregierung leiste, um die Folgen der Verzögerung zu mildern. Auch nach den zu erwartenden Mehrkosten aufgrund der Bauverzögerung werde darin gefragt.

In dem Besuchsprogramm der beiden Politiker an der hsg spielte der Dialog mit Studierenden eine wichtige Rolle. Nach einer kurzen Begrüßung und Darstellung der Entwicklung der Hochschule durch hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs hatte zunächst hsg-Vizepräsident Werner Brüning die Entwicklungen auf dem Gesundheitscampus NRW und den Sachstand zum Neubau der hsg vorgestellt. Anschließend erläuterte Prof. Dr. Christian Grüneberg, Dekan des Departments für Angewandte Gesundheitswissenschaften, wie die hsg die gesetzlichen Vorgaben in den Studiengängen umsetzt. Prof. Dr. Anke Fesenfeld, Leiterin des Studiengangs Pflege, berichtete über den aktuellen Stand des Studiengangs Pflege.

An der Diskussion mit Studierenden nahmen Kathrin Rosenthal (Studentin Hebammenkunde), Julia Rasche (Studentin der Physiotherapie), Samira Rubel (Pflege-Studentin) und Christoph Sturmfels (Student der Physiotherapie) teil. Sie berichteten von ihren Erfahrungen während des Studiums an der hsg.
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