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Australischer Top-Chemiker erhält Helmholtz-Preis und forscht in Dresden und Berlin

27.06.2014 - (idw) Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Prof. Dr. Leone Spiccia erhält eine mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung der Helmholtz-Gemeinschaft. Der Australier von der Monash University Melbourne wird damit zugleich zum flexiblen Forschungsaufenthalt an den Helmholtz-Zentren Dresden-Rossendorf (HZDR) und Berlin (HZB) eingeladen. Mit über 300 Publikationen in Top-Journalen wie Nature Chemistry, Angewandte Chemie oder Advanced Materials gilt Spiccia als einer der bedeutendsten Chemiker weltweit. Prof. Dr. Leone Spiccia erhält eine mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung der Helmholtz-Gemeinschaft. Der Australier von der Monash University Melbourne wird damit zugleich zum flexiblen Forschungsaufenthalt an den Helmholtz-Zentren Dresden-Rossendorf (HZDR) und Berlin (HZB) eingeladen. Mit über 300 Publikationen in Top-Journalen wie Nature Chemistry, Angewandte Chemie oder Advanced Materials gilt Spiccia als einer der bedeutendsten Chemiker weltweit.

Um für den "Helmholtz International Fellow Award" nominiert zu werden, müssen die Kandidaten von einem Helmholtz-Zentrum vorgeschlagen werden, das an vergleichbaren Forschungsthemen arbeitet. Für die Nominierung des Experten für Bioanorganische Chemie und Materialchemie hatten sich deshalb das HZDR und das HZB zusammengetan. Die beiden Dresdner Forscher Dr. Holger Stephan und Prof. Jörg Steinbach würdigten damit vor allem Spiccias Beiträge zum HZDR-Forschungsbereich Gesundheit: Hier untersuchte der Australier bereits 2011 die Nutzung von Nanomaterialen für die Krebsdiagnose und -behandlung. Die Berliner Kollegen nominierten Spiccia wegen seiner wichtigen Arbeiten zur Materialchemie.

Schon mehrjährige Zusammenarbeit im Helmholtz Virtuellen Institut NanoTracking

Bereits seit 2006 arbeiten HZDR-Wissenschaftler eng mit Spiccias Gruppe an der Monash University zusammen. 2008 wurde beispielsweise gemeinsam ein wissenschaftliches Austauschprogramm zwischen Australien und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) initiiert, welches insbesondere Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler unterstützt. Heute setzt sich dieser rege Gedankenaustausch zwischen Melbourne und Dresden im Virtuellen Helmholtz-Institut "NanoTracking" fort. Leone Spiccia arbeitet hier bereits seit der Gründung 2011 als "Principal Investigator" mit Stephan und Steinbach zusammen.

Spiccia ist einer von insgesamt acht herausragenden Wissenschaftlern, die in diesem Jahr mit dem Award geehrt werden. Das wichtigste Kriterium für die Auszeichnung ist die Qualität der wissenschaftlichen Leistung. Die Auswahl der Preisträger trifft das Helmholtz-Präsidium.
Mit den weltweit Besten zusammenzuarbeiten ist ein wesentliches Ziel der internationalen Aktivitäten der Helmholtz-Gemeinschaft, sagt Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. Über den Helmholtz International Fellow Award knüpfen wir langfristige Kontakte vor allem ins Ausland und bereichern so den wissenschaftlichen Austausch in Deutschland. Die Preisträger wiederum können diese Erfahrung in ihre eigene Forschungsorganisation mit zurücknehmen." Weitere Informationen:http://www.hzdr.de/presse/spiccia
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